»Hirtenmythologie« in der Diskussion

Halle (G+H) – Der Landesjugendkonvent (LJK) der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM) befasste sich am 10. März mit einer umstrittenen Formulierung junger Sozialdemokraten. Die Jusos hatten beim SPD-Landesparteitag von Sachsen-Anhalt Anfang Januar in einer Antragsbegründung das Christentum als eine »über 2.000 Jahre alte Hirtenmythologie« bezeichnet, die keine Antworten auf die Probleme im 21. Jahrhundert habe. Deshalb sei das Verhältnis von Staat und Religion den heutigen Verhältnissen anzupassen. Bei der Versammlung in Halle entschuldigte sich der stellvertretende Landesvorsitzende der Jusos Sachsen-Anhalt, Uwe Heinecke, persönlich beim Landesjugendkonvent für das Wort »Hirtenmythologie«. Das Anliegen einer offiziellen, öffentlichen Entschuldigung will Heinecke in den Landesvorstand der Jusos Sachsen-Anhalt mitnehmen, heißt es auf der Facebook-Seite des LJK.
Der Landesjugendkonvent ist die Vertretung der Evangelischen Jugend der EKM. Bei der Vollversammlung am 9. und 10. März wählten die Delegierten Kathrin Schlecht aus dem Kirchenkreis Torgau-Delitzsch in den Vorstand des LJK.

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Online-Redaktion aus Weimar

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