Berlin (epd) – Im Mittelmeer haben zivile Rettungsschiffe am Wochenende fast 1 200 Menschen, die auf seeuntauglichen Holz- und Gummibooten vor der libyschen Küste unterwegs waren, vor dem Ertrinken gerettet. Unter den Geretteten befand sich laut »Ärzte ohne Grenzen« ein etwa ein Monate alter Junge, der mit seiner Mutter und Großmutter unterwegs war. Eine junge Frau konnte nur noch tot geborgen werden, berichtete »SOS Méditeranée«. Derzeit sind sieben zivile Rettungsschiffe zwischen Libyen und Italien unterwegs.
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