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Fußballturnier der deutschen Bistümer
Wenn Katholiken kicken

Der Erfurter Bischof Ulrich Neymeyr eröffnete das Turnier mit einem geistlichen Impuls.  | Foto: Bistum Erfurt/Paul-Philipp Braun
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  • Der Erfurter Bischof Ulrich Neymeyr eröffnete das Turnier mit einem geistlichen Impuls.
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Erfurt (KNA). Im Schatten der startenden Fußball-Weltmeisterschaft haben die katholischen Bistümer Deutschlands ihr eigenes Rasenball-Turnier ausgetragen. Insgesamt zwölf Teams traten am 13. Juni in Erfurt zu den Bistumsmeisterschaften an, die alle zwei Jahre stattfinden. "Das ist eine gute Gelegenheit zum Warmlaufen fürs WM-Schauen. Außerdem kann man mal sehen, wie schön es ist, wenn die Spiele nicht so lange dauern", sagte der Erfurter Bischof Ulrich Neymeyr im Vorfeld  des Turniers.

Für den Gastgeber lief es nicht ganz so erfolgreich wie vor zwei Jahren, als das Bistum Erfurt den zweiten Platz im Turnier errang. In diesem Jahr mussten sich die Erfurter im Halbfinale gegen das Bistum Paderborn geschlagen geben. Auch das Spiel um Platz drei ging verloren, sodass die Gastgeber das Turnier auf dem vierten Platz beendeten. Den Turniersieg sicherte sich das Bistum Münster. Zahlreiche Fans am Spielfeldrand unterstützten ihre Teams – und hatten bei insgesamt 104 erzielten Toren jede Menge Grund zum Jubeln.

Anders als bei der WM gestaltet sich der sportliche Wettstreit unter den Bistümern, der bereits zum 28. Mal stattfindet, kompakter und dynamischer: Jede Partie dauert jeweils zwölf Minuten, gespielt wird nur auf einer Hälfte des Fußballfeldes. Pro Team gibt es sechs Kicker plus Torwart - Geschlecht oder Weihe spielen keine Rolle. Fällt jemand kurzfristig aus, kann jemand aus einem anderen Team als Ersatz einspringen. Am Nachmittag des Spieltags steht in der Regel bereits der Sieger fest.

Bischof ist Ehrenmitglied im Fußballclub

"Ich bin auf jeden Fall parteiisch und feuere Erfurt an", sagte Neymeyr, der das Turnier mit einem geistlichen Impuls eröffnete. Mitgekickt hat der Bischof allerdings nicht. Er sei zwar Ehrenmitglied im Erfurter Fußballverein Rot-Weiß und gehe auch zuweilen zu den Spielen, habe aber nie großen Gefallen daran gefunden, selbst Fußball zu spielen.

Neben den (Erz-)Bistümern Köln, Paderborn, Freiburg, Erfurt, Dresden-Meißen, Münster, Osnabrück, Aachen, Essen, Augsburg spielten beim Turnier auch der Ecclesia Versicherungsdienst aus Detmold und die Kirchliche Zusatzversorgungskasse aus Köln mit. Letztere gewann vor zwei Jahren in Limburg das Bistumsturnier.

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