Leserbrief "Rasse" im Kirchenlied

Der Artikel von Frau Christa Kirschbaum aus G+H Nr. 36 über „Rasse“ im Kirchenlied kann nicht unbeantwortet bleiben. Frau Kirschbaum hat offensichtlich Probleme mit dem Begriff „Rasse“. Sie unterstellt dem Autor des Kirchenliedes sicherlich keinen Rassismus, aber sie empfindet als Empfängerin das Gehörte als Rassismus und definiert das Wort „Rasse“ in der denkbar negativsten Form. Dabei ist der Begriff „Rasse“ eigentlich neutral. Hier wird also wieder ein Wort in „Haft“ genommen, es tabuisiert. Da aber nicht alle Menschen so denken, schlägt Frau Kirschbaum vor, dass die Gemeinde vor dem Absingen über dieses oder vergleichbare Worte aufgeklärt, bzw. das Wort musikalisch abgegrenzt wird. Wozu? Mir fällt als Antwort nur ein, dass man die Nutzer dieser „verbotenen“ Worte stigmatisieren kann.
Noch augenfälliger wird es beim Begriff Gott als König. Hier lächelt zwar Frau Kirschbaum, aber ihr Hadern mit der Monarchie, die sie als Unterdrückungssystem ansieht, ist unverkennbar. Die armen Niederländer, Dänen, Schweden und sonstige europäischen Völker – wieder so ein unziemliches Wort – die in einer Monarchie leben müssen. Würde man Frau Kirschbaum folgen, müsste das halbe Alte Testament umgeschrieben, bzw. problematisiert werden, in denen Gott als König bezeichnet wird- siehe "König" in einer Konkordanz-.
Wir haben Meinungsfreiheit und Frau Kirschbaum soll ihre Meinung behalten, aber bitte als Privatperson und nicht als Landesmusikdirektorin der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau.

Autor:

Alexander v.Medem aus Weimar

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