Staatssicherheit

Beiträge zum Thema Staatssicherheit

Service + Familie

Gespräch in Sondershausen
Jesus lebt(e)! Auch im Realsozialismus?

Aus der Kirche rausgehen und „dem einen verlorenen Schaf nachzugehen" sah sich Pfarrer Hauskeller in der DDR verpflichtet. Er eckte mit seiner erfolgreichen Jugendarbeit an. Die Stasi nannte ihn „Hai" und vertrieb ihn im Zusammenspiel mit Kirchenvertretern aus Zella-Mehlis – trotz Gegenwehr der Kirchgemeinde. Doch auch in seiner neuen Gemeinde Sondershausen-Stockhausen fühlte sich nicht nur die lokale SED von ihm herausgefordert, als er etwa 1977 auf einem Gottesdienst-Plakat ankündigte, alte...

BlickpunktPremium

Christen in der DDR
Falsche Freunde, zerstörte Lebenswege

Alles ein Irrtum. Ein Missverständnis. Einfach nur tragisch? Es hat immerhin seinen Lebensweg bestimmt. Andreas Fincke, inzwischen 66 Jahre alt, jahrelanger Hochschulpfarrer und Leiter der Evangelischen Stadtakademie in Erfurt, beschäftigt es noch heute, wie die Staatssicherheit während seiner Jugend in sein Leben eingegriffen hat. Von Angelika Reiser-Fischer „Alles begann mit einem Flugblatt, groß wie eine Zigarettenschachtel. Davon wurden einige in der Nähe meines Elternhauses in Halle...

Feuilleton

Beeindruckendes Buch über die Geschichte der Evangelischen Stiftung Neinstedt erschienen
Moralische Pflicht der Aufarbeitung

Die neuere Geschichte Neinstedts beginnt mit der Gründung des Knabenrettungs- und Brüderhauses durch Marie und Phillip Nathusius als eine der mildtätigen Stiftungen durch Angehörige des vermögenden Bildungsbürgertums, wie sie in Deutschland damals an verschiedenen Orten entstanden. So gründete im Jahr 1861 die jüngste Schwester Phillips von Nathusius in unmittelbarer Nachbarschaft ein zweites Werk, die Elisabethstiftung zur Pflege und Betreuung von Menschen mit einer geistigen Beeinträchtigung....

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