SED-Unrecht

Beiträge zum Thema SED-Unrecht

Service + Familie

Gespräch in Sondershausen
Jesus lebt(e)! Auch im Realsozialismus?

Aus der Kirche rausgehen und „dem einen verlorenen Schaf nachzugehen" sah sich Pfarrer Hauskeller in der DDR verpflichtet. Er eckte mit seiner erfolgreichen Jugendarbeit an. Die Stasi nannte ihn „Hai" und vertrieb ihn im Zusammenspiel mit Kirchenvertretern aus Zella-Mehlis – trotz Gegenwehr der Kirchgemeinde. Doch auch in seiner neuen Gemeinde Sondershausen-Stockhausen fühlte sich nicht nur die lokale SED von ihm herausgefordert, als er etwa 1977 auf einem Gottesdienst-Plakat ankündigte, alte...

Kirche vor Ort

SED-Unrecht und der Alltag von Christen in der DDR

Dialog: Thüringer Landesregierung lässt Betroffene zu Wort kommen – Aufarbeitung soll Legislatur überdauern Von Sabine Kuschel Sie wäre gern Ärztin geworden, wegen ihres christlichen Glaubens jedoch sei ihr in der DDR das Medizinstudium verwehrt geblieben. Regine Hoster wählte einen mittleren medizinischen Beruf. Sie gehört zu den in der DDR verfolgten Schülern und wünsche sich eine finanzielle Ausgleichszahlung für die Nachteile. Wäre sie Ärztin geworden, hätte sie mehr verdient und ihre Rente...

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