Leberecht Gottlieb (Teil 148)
die Götter
Er kam aus einem Pfarrhaus. Es war ordentlich dort, aber nicht warm. Es gab Bücher, viele Bücher, und sie standen gerade, als würden sie sich selbst bewachen. Sein Vater sprach leise, aber bestimmt. Seine Mutter sorgte dafür, dass alles seinen Gang ging. Man aß zur festen Zeit. Man schwieg auch zur festen Zeit. Er hörte früh, dass viele große Männer aus solchen Häusern kamen. Dichter, Denker, Gelehrte. Es klang wie ein Versprechen, das nicht ihm galt, aber doch in seiner Nähe lag. Er nahm es an...