Engagement

Beiträge zum Thema Engagement

Blickpunkt
Die Vorsitzende des Landesverbandes Jüdischer Gemeinden, Inessa Myslitska, in der Neuen Magdeburger Synagoge. | Foto: Thomas Nawrath
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Jüdischer Landesverband in Sachsen-Anhalt
Teil der Gesellschaft

Jüdinnen und Juden sind Teil der Gesellschaft. Doch zahlreiche antisemitische Vorfälle haben auch in Sachsen-Anhalt Ängste und Sorgen geschürt. Der Landesverband Jüdischer Gemeinden will das nicht hinnehmen. Von Thomas Nawrath Magdeburg. Die rund 1.300 Jüdinnen und Juden in Sachsen-Anhalt verstehen sich als Teil der Gesellschaft und wollen sich wieder stärker in der Öffentlichkeit zeigen. Die Vorsitzende des Landesverbandes Jüdischer Gemeinden, Inessa Myslitska, sagte dem Evangelischen...

Kirche vor OrtPremium

Kirchspiel Magdeburg West: Juliane Paulke arbeitet gern im Gemeindekirchenrat mit.
Voller Elan und Freude am Gestalten

Die Großmutter war voller Gottvertrauen; das wollte Juliane Paulke gern auch. Und womöglich war sie das unbewusst schon als Kind und junges Mädchen und ganz ohne Taufe. Nicht aber ohne Berührung zur Kirche. „Wir haben Kirchen besucht, und die Eltern beantworteten meine Fragen; sie waren zu DDR-Zeiten ausgetreten. Die Konfirmationen meiner Cousinen in den 90er Jahren habe ich miterlebt, und wir haben uns über Glaubensfragen ausgetauscht“, erzählt die 38-Jährige. So erlebte sie nichts Fremdes,...

Kirche vor OrtPremium

Thorsten Keßler führt Gäste auf den Nordturm des Doms
433 Stufen bis zum "Ah!" und "Oh!"

Mutige Entdecker können den Nordturm des Magdeburger Doms erklimmen. Er ist mit gut 80 Metern der höchste öffentlich zugängliche Punkt der Stadt. Hinauf geht es aber nur mit guter Führung, wie unter der von Journalist Thorsten Keßler. Wie oft er im vergangenen Jahr auf dem Nordturm gewesen ist? Thorsten Keßler muss seinen Telefonjoker ziehen, denn jedes Mal, wenn er die 433 Stufen erklommen hat, macht er ein Dom-Selfie. Penibel archiviert, weshalb er schon nach kurzer Zeit antwortet: „Am 27....

Eine Welt

Alternativer Nobelpreis für engagierte Frauen und Männer

Von Jürgen Prause Colin Gonsalves scheut den Kampf gegen mächtige Interessen nicht: Der 65-jährige Anwalt hat in den vergangenen vier Jahrzehnten Indiens größtes Netzwerk für Menschenrechtsfragen aufgebaut. Am Dienstag wurde ihm neben drei weiteren Persönlichkeiten in Stockholm der Alternative Nobelpreis, der »Right Livelihood Award«, zuerkannt. Gonsalves hatte ursprünglich gar nicht vor, Jurist zu werden. Sein Vater, ein Ingenieur aus dem südindischen Kerala, opferte seine gesamten...

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