Die Namen der Grenztoten nennen

Magdeburg (epd) – Sachsen-Anhalts Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Birgit Neumann-Becker, hat sich für eine namentliche Erinnerung an die Toten des Grenzregimes in Sachsen-Anhalt ausgesprochen. Zwischen 1949 und 1989 kamen insgesamt 124 Menschen mit einem Bezug zu Sachsen-Anhalt an der innerdeutschen Grenze ums Leben, wie Neumann-Becker Anfang März mitteilte. Auf 342 Kilometern Länge verlief im Gebiet des heutigen Sachsen-Anhalt bis 1989 die innerdeutsche Grenze.
»Dass die SED-Führung Menschen zu Verbrechern erklärte und kriminalisierte und notfalls mit Waffengewalt am Verlassen des Landes hinderte, beschäftigt die Öffentlichkeit bis heute«, betonte sie. Vielen sei nach ihrem Tod eine öffentliche und würdige Bestattung verwehrt worden: »Die Familien tragen bis heute schwer an den Verlusten und Erinnerungen«, so Neumann-Becker weiter.

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Online-Redaktion aus Weimar

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