Empfehlungen zum Umgang mit Corona
Wieviele Anwesende bei Trauerfeiern?

Höchstens 49 Personen - inklusive Musikern und Pfarrpersonen - sollen laut Landesverwaltungsamt an Trauerfeiern in Zeiten von Corona teilnehmen.
  • Höchstens 49 Personen - inklusive Musikern und Pfarrpersonen - sollen laut Landesverwaltungsamt an Trauerfeiern in Zeiten von Corona teilnehmen.
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Im Rahmen der in Thüringen und Sachsen-Anhalt aktuell anlaufenden Maßnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus "Covid19" hat sich nun auch die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland (EKM) zu Wort gemeldet. In einem offenen Brief teilte der Leiter des Dezernats Gemeinde Oberkirchenrat Christian Fuhrmann am Freitag mit, dass dazu geraten werde, Gottesdienste vorerst auszusetzen. Stattdessen wir empfohlen, dass die Glocken geläutet werden und so zum Gebet gerufen wird.

Am Samstag verfügte das Landesverwaltungsamt des Freistaats Thüringen in einem Erlass, dass Veranstaltungen mit mehr als 50 Teilnehmenden durch die örtlichen Behörden zu untersagen beziehungsweise aufzulösen sind. Veranstaltungen mit weniger als 50 Personen sollen hingegen zunächst auf deren dringende Notwendigkeit geprüft und im Bedarfsfall mit "regelmäßigen strikten Auflagen zur Verminderung des Infektionsrisikos" versehen werden.
Auch Oberkirchenrat Fuhrmann wandte sich an diese Verfügung anhängend erneut an die Öffentlichkeit. Er betonte in einem Schreiben, dass auch Gottesdienste mit mehr als 50 Teilnehmenden in Thüringen untersagt bzw. aufgelöst werden müssten, kleinere Veranstaltungen nur unter den strengen Auflagen des Landesverwaltungsamtes und nur bei dringender Notwendigkeit stattfinden dürften.

Für Trauerfeiern habe das Landesverwaltungsamt mitgeteilt, dass diese ebenfalls mit höchstens 49 Teilnehmende (inklusive Musikern und Pfarrpersonen) durchzuführen seien. "Alle Anwesenden sollten zum Zwecke einer Nachverfolgung erfasst werden. Die Räumlichkeiten sollten so gewählt werden, dass nur jeder zweite Sitzplatz besetzt wird", heißt es in dem Schreiben. 
Am Montage soll, so Fuhrmann, der Krisenstab des Landeskirchenamtes tagen.
Dann ist mit neuen Informationen und Maßnahmen zu rechnen. 

Bereits jetzt haben viele Gemeinden und Kirchenkreise sich weitestgehend der Situation angepasst, Gottesdienste, Kirchenratstreffen und andere Veranstaltungen sind teilweise abgesagt.

Auch die EKM informiert auf ihren Internetseiten zur aktuellen Corona-Krise. Mehr finden Sie hier.

Autor:

Paul-Philipp Braun aus Erfurt

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