Afghanistan: Gewalt auf Höchststand

Brüssel/Berlin (epd) – Angesichts der Zunahme von Angriffen und Attentaten kritisiert Amnesty International die Abschie-bungen aus europäischen Ländern nach Afgha-
nistan. Die Gewalt sei auf einem Höchststand und keine Region sicher, erklärte die Menschenrechtsorganisation. Allein 2016 seien in Afghanistan knapp 11 500 Menschen getötet oder verletzt worden. Im ersten Halbjahr 2017 seien es bereits mehr als 5 200 Menschen gewesen, zunehmend auch Frauen und Kinder.
Anfang dieser Woche hatte das Rote Kreuz mitgeteilt, seine Hilfe in Afghanistan drastisch einzuschränken. Eine Serie von blutigen Anschlägen gegen Mitarbeiter sei Grund für einen Teilrückzug, erklärte das Internationale Komitee vom Roten Kreuz. Im laufenden Jahr wurden sieben Rot-Kreuz-Mitarbeiter in Afghanistan getötet. Die Organisation leistet seit 30 Jahren medizinische und humanitäre Hilfe in dem Land am Hindukusch.

Autor:

Adrienne Uebbing aus Weimar

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