Die Konfirmation

Filmszene: Ben (Tim Litwinschuh) bei seiner Konfirmation
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Fernsehfilm im Rahmen der ARD-Themenwoche »Woran glaubst du?«

Pubertät ist, wenn die Eltern schwierig werden.« Ähnlich ergeht es auch dem 15-jährigen Ben (Tim Litwinschuh) in dem Fernsehfilm »Die Konfirmation«. Ben hat sich in aller Stille taufen lassen und will nun konfirmiert werden. Seine konfessionslosen, kirchenfernen Eltern fallen aus allen Wolken. Der Film beleuchtet, welche Wirkung Bens Entscheidung auf seine Eltern hat, auf Mutter und Stiefvater. Seine Mutter Johanna (Ulrike C. Tscharre) ist eine Glucke und klammert. Den Mutter-Sohn-Konflikt verpackt Drehbuchautorin Beate Langmaack, mehrfach mit dem Deutschen Fernsehpreis und Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet, in eine Familiengeschichte – über das Erwachsenwerden, eine Mutter, die lernen muss, ihren Sohn loszulassen, und den Umgang mit dem Glauben.
Johanna kann stolz sein, bei der Erziehung ihres Sohnes Ben vieles richtig zu machen. Sie tut sich aber schwer, zu akzeptieren, dass der Teenager nun flügge wird und immer mehr mit sich selbst ausmacht. Nachdem die Mutter Bens Wunsch akzeptieren kann, reagiert sie übertrieben, plant ein großes Fest. Die Gelegenheit für sie, allen zu zeigen, wie normal, geordnet ihr Leben mittlerweile verläuft. Es war nicht immer so, jetzt soll es so sein.
Stiefvater Felix (Ben Braun), der gerne Bens bester Freund wäre, fällt es schwer, zu verstehen, warum sich der atheistisch erzogene Junge fürs Christentum begeistert. Er ist erschrocken, dass er Bens Inneres nicht mehr kennt, will nun Versäumtes nachholen, mit ihm wandern und im Freien übernachten – ein »Vater-Sohn-Ding« durchziehen. Ben weiß aber genau, was er will und steht auch im Durcheinander seines pubertären Gefühlslebens zu seinem Glauben. Um das Chaos der Wünsche und Vorstellungen und das Miteinander innerhalb der Patchwork-Familie wieder ins Gleichgewicht zu bekommen, ist jetzt ausgerechnet der Teenager gefragt.
Was die Eltern an den sich nun entwickelnden Konsequenzen von Bens Entscheidung entdecken, ist, dass sie ihr Lebenskonzept überprüfen sollten. Es droht, dass sie ihre eigene Beziehung im Alltag verlieren. Und so wird die bevorstehende Konfirmation des Sohnes zur Suche nach dem eigentlichen Zusammenhalt, nach dem Wesen familiärer Bindungen. Nicht nur der Sohn wird flügge, die Eltern reifen an der Entscheidung und werden erwachsen.
Unter der Regie von Stefan Krohmer spielen an der Seite von Ulrike C. Tscharre, Tim Litwinschuh und Ben Braun auch Christina Große, Reiner Schöne, Tijan Fischer-Islas und Toto Knoblauch. Die Künstlerin Georgette Dee sowie Schauspieler Kai Wiesinger sind in Gastrollen zu sehen. (G+H)

Filmszene: Ben (Tim Litwinschuh) bei seiner Konfirmation
Autor:

EKM Süd aus Weimar

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