Monika Grütters und Friedrich Kramer diskutieren in Weimar
In der Weimarer Republik taten sich die christlichen Kirchen schwer mit der Demokratie. Sie hingen autoritären Gesellschaftsmodellen an und verstanden den Durchbruch der Moderne als Angriff auf ihre Glaubensgrundsätze. Heute hingegen stehen die Kirchen fest zur Demokratie und rufen zu ihrer Verteidigung auf. Worauf gründet diese Veränderung? Wie ist der Begriff der Demokratie, der in der Bibel nicht verwendet wird, theologisch zu begründen? Und wie gehen die Kirchen mit neuen fundamentalistischen Gruppen um, die Demokratie und christlichen Glauben für unvereinbar halten?
Darüber diskutieren die engagierte Katholikin und ehemalige Staatsministerin für Kultur und Medien, Prof. Monika Grütters, und Friedrich Kramer, Landesbischof der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland.
Die Moderation führt Stephan Zänker.
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung unter veranstaltungen@hdwr.de ist jedoch erforderlich.
Mittwoch, dem 16. September 2026, um 18.30 Uhr
Haus der Weimarer Republik, Theaterplatz 4,
99423 Weimar
(Zugang über die Zeughofgasse)
Autor:Online-Redaktion |