Tag des offenen Denkmals
Geschichte hautnah erleben
- hochgeladen von Uwe Kraus
Von Uwe Kraus
Jeder ist am 13. September eingeladen, in die faszinierende Welt der Geschichte einzutauchen und durch geheimnisvolle Burgen, verwinkelte Fachwerkhäuser oder prunkvolle Kirchenanlagen zu wandeln. Mehr als 6.500 Denkmaltüren öffnen sich am Tag des offenen Denkmals jährlich am zweiten Sonntag im September deutschlandweit.
Entdeckt werden können sonst nicht zugängliche Orte, historische Handwerkstechniken begeistern, und man kann Experten bei Restaurierungsmaßnahmen exklusiv über die Schulter schauen. Historische Bauwerke und Kulturschätze laden in ganz Deutschland zu Entdeckungen ein. Unter dem Motto „Denkmale erhalten – Geschichte erleben“ öffnen Burgen, Schlösser, Kirchen und Industrieanlagen ihre Türen, die sonst oft nicht zugänglich sind. Besucherinnen und Besucher können Führungen, Ausstellungen und Mitmachaktionen erleben, die spannende Einblicke in Architektur und Handwerk vergangener Epochen geben. Der Aktionstag verbindet kulturelles Erbe mit lebendiger Geschichte und schafft Bewusstsein für den Wert der Denkmalpflege.
Auch viele Kirchengemeinden in der anhaltischen Landeskirche beteiligen sich am Tag des offenen Denkmals. Nach Angaben der Landeskirche Anhalts laden knapp 100 der rund 200 evangelischen Kirchenbauten zum Besuch ein. 95 Prozent der Kirchen gelten als denkmalgeschützt. Sie müssen gepflegt und erhalten werden. Ein Drittel der Kirchengebäude hat ihren Ursprung vor dem Jahr 1500, 20 Prozent der anhaltischen Gotteshäuser sind zwischen 1500 und 1800 entstanden, die übrigen sind Denkmäler des 19. und 20. Jahrhunderts.
Tag des offenen Denkmals
Heiliges Grab. St. Cyriakus Gernrode.
Foto: Evangelische Landeskirche Anhalts.
Autor:Uwe Kraus |
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