Feuilleton
Menschen der Woche
Warum Tramitz nicht beichtet und Nahles Papst-Fan ist
Der Schriftsteller Navid Kermani hält wenig davon, Musik für gute Zwecke wie Demokratie, Menschenrechte oder Rechtsstaatlichkeit zu instrumentalisieren. «Ich glaube, wir werden keine besseren Menschen, wenn wir Musik hören», sagte er der «Süddeutschen Zeitung». Und doch gebe es diesen «Moment der Verbrüderung» beim Hören von Musik, sagte der 58-Jährige: «Man kann ihn als Utopie begreifen, als eine kurze Gegenwart des Himmels auf Erden, ohne ihn eins zu eins in politische Realität zu übersetzen....
