Klassik trifft Country

Gut besucht: Rossi-Quartett und die Gruppe »Bandana« in der Pauluskirche
  • Gut besucht: Rossi-Quartett und die Gruppe »Bandana« in der Pauluskirche
  • Foto: Grenzgänger-Festival
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Grenzgänger-Festival in Magdeburg

Ein fester Termin – fast so wie Weihnachten – ist die alljährliche Präsentationsveranstaltung des Kleinkunstfestivals »Grenzgänger« in Magdeburg. Immer Ende August gewährt sie einen Einblick in die vielfältigen Angebote des »Vereins zur Förderung von Kunst in Kirche und Gesellschaft«. Schon seit vielen Jahren fungiert die Pauluskirche als Gastgeber.
Geradezu symbolisch gab es dieses Mal zuvor eine Trauung. Und so wie zwei unterschiedliche Menschen zueinandergefunden haben, bringt die Präsentationsveranstaltung immer wieder ganz unterschiedliche Künstler und Musikstile zueinander. So auch bei der 21. Ausgabe! Dieses Mal trafen die Klassiker des Rossini-Quartetts auf einen Klassiker der Country-Musik.
Die Gruppe »Bandana« aus Chemnitz gilt zu Recht als eine der besten Johnny-Cash-Coverbands Europas. Die grummelnde Westerngitarre, dazu der gezupfte Bass und die perfekten Stimmen erzeugten einen Sound zum Wohlfühlen. Als dann noch eine Trompete den »Ring of fire« entzündete, wippten die Füße der rund 350 Besucher heftig im Takt. Stürmischen Beifall erntete aber auch Vicente Patiz, eigentlich Jörg Patitz aus dem Erzgebirge, der diverse Gitarren virtuos bearbeitete.
Das Rossini-Quartett aus Magdeburg mit Trompeter Tillmann Schneider verwöhnte das Publikum in höchster Virtuosität mit Giuseppe Torellis Trompeten-Konzert D-Dur und dem Ungarischen Tanz Nr. 5 von Johannes Brahms.
Höhe -und Schlusspunkt war das gemeinsame Zusammenspiel aller Musiker, das mit stehenden Ovationen honoriert wurde. Kaum zu glauben, dass vom ersten bis zum letzten Takt fast zwei Stunden vergangen waren.
Der Verein Grenzgänger organisiert seit 1997 Auftritte von Künstlern der verschiedensten Genres. »Die Veranstaltungen setzen nicht so sehr auf Althergebrachtes, sie sind anders und sollen neugierig machen«, heißt es auf der Homepage. »Hierdurch wollen wir erreichen, dass sich noch mehr Menschen eingeladen fühlen.« Ziel einer jeden Veranstaltung sei es, dass neue Kontakte entstehen und die Gemeinden durch (noch) Außenstehende positiv wahrgenommen werden.
Bis 31. Oktober bietet das Grenzgänger-Festival eine Fülle von Veranstaltungen. Die Termine sind im Internet zu finden.(G+H)

www.grenzgaengerfestival.de

Autor:

EKM Süd aus Weimar

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