Evangelische Grundschule Jena erhält Förderung der EKD
Frohe Botschaft mit vier Nullen

Große Aufregung: ... und eine große Zahl mit vielen Nullen entdeckten die Schüler auf dem Scheck, den die Leiterin der Bildungsabteilung der EKD Birgit Sendler-Koschel, der Evangelischen Grundschule Jena übergab.
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  • Große Aufregung: ... und eine große Zahl mit vielen Nullen entdeckten die Schüler auf dem Scheck, den die Leiterin der Bildungsabteilung der EKD Birgit Sendler-Koschel, der Evangelischen Grundschule Jena übergab.
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Jena (red) - Die Evangelische Grundschule Jena, die von den 17 Jungen und Mädchen, die in diesem Schuljahr hier lernen, liebevoll die "Bullerbü"-Schule genannt wird, hat eine Förderung in Höhe von 60 000 Euro von der Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) erhalten. Den symbolischen Scheck übergab Birgit Sendler-Koschel, Leiterin der Bildungsabteilung der EKD, bei einem Gottesdienst in der Kunitzer Martinskirche. 

Mit dem Geld unterstützt die EKD den Schulbetrieb während der Gründungsphase auf dem Weg zur staatlichen Anerkennung. Die Ganztagsschule in freier Trägerschaft hatte 2017 mit sechs Kindern ihren Betrieb aufgenommen. Die Schüler, die in einer Jahrgangsmischung von Klasse 1 bis 3 lernen, waren zunächst im Christlichen Gymnasium untergebracht. Seit dem  neuen Schuljahr hat die Schule die sanierten Räumlichkeiten im  "Haus der Begegnung", einem ehemaligen Rüstzeitheim im Jenaer Ortsteil Kunitz, bezogen.

In ihrer Ansprache lobte Birgit Sendler-Koschel die besondere Ausrichtung der Schule. Das  kirchenmusikalische Profil der Evangelischen Grundschule bereichere die Schullandschaft  in Jena und der Region und sei darum fördernswert. "Musik lässt empfindsam werden für die Resonanzen zwischen den Menschen, sie hilft uns dabei zu lernen, aufeinander zu hören und der eigenen Stimme Raum zu geben", so Sendler-Koschel.  An der Evangelischen Grundschule wird nach der Methodeder Musikpädagogin Justine Bayard Ward gearbeitet. Einen Einblick in die Früchte dieser Arbeit gab "Ward"-Ausbilderin Christine Modersohn, die mit den Schülern die musikalische Ausgestaltung des Gottesdienstes übernahm.
 
Musikalisch sei sie vermittelbar, sagte Superintendent Sebastian Neuß in seinem Dankwort, aber manchmal könne die frohe Botschaft eben auch ganz materiell sein. Die ersten 15 000 Euro erhielt die Schule schon jetzt. Ein zweiter Teil der Fördersumme in Höhe von 45 000 Euro werde ausgezahlt, wenn die Raumfrage geklärt sei, so Oberkirchenrätin Sendler-Koschel. Damit die Schülerschaft wachsen kann, ist der Trägerverein derzeit auf der Suche nach neuen Räumlichkeiten. Auch wenn langfristig ein Neubau geplant sei, erwäge man für das kommende Schuljahr zunächst den Umzug in eine zentrumsnahe Bestandsimmobilie, wie Silke Mack-Rymatzki verriet. Genauere Angaben wollte die Schulleiterin jedoch nicht machen, da man sich noch in Gesprächen befinde.

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