Pflanzen blühen weltweit früher

Jena (epd) – Die globalen Klimaveränderungen lassen Gräser, Kräuter, Sträucher und Bäume früher blühen. Das habe laut der Friedrich-Schiller-Universität Jena ein Vergleich von mehr als 550 Pflanzenarten an 18 Standorten weltweit ergeben. Das gelte allerdings nicht für alle Pflanzen: Eine von statistisch fünf Arten verschiebe die Öffnung der Blüten zeitlich nach hinten.
Die stärkste Verschiebung des Blühbeginns hätten die Forscher neben Bäumen an Sträuchern registriert. Spitzenreiter sei dabei ein Zwergstrauch – die Vierkantige Schuppenheide, die in Grönland wächst – gewesen. Sie habe das Öffnen ihrer Blüten in den zurückliegenden zehn Jahren um ganze drei Wochen vorverlegt. Je kleiner die Pflanze, umso deutlicher die Verschiebung des Blühbeginns. Auch schnellwachsende Kräuter und Gräser öffneten ihre Blüten signifikant früher als »langsamere« Arten.

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Online-Redaktion aus Weimar

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