Erfolge und schwere Fälle

Bis zum 30. September müssen Anträge auf Förderung aus dem Orgelfonds der Landeskirche im Kreiskirchenamt vorliegen, wenn die Gemeinde im Folgejahr in ihre Orgel investieren will.
Von Renate Wähnelt

Diesen Termin sowie weitere Hinweise gab der  Orgelsachverständige im Kirchenkreis Wittenberg der Kreissynode. Damit beendete Florian Matschull seinen Überblick über die Orgellandschaft und den Zustand der Instrumente.
Von den etwa 136 Orgeln aus dem 18. bis 20. Jahrhundert sind 84 in den vergangenen 25 Jahren restauriert worden. Übrig seien nun vor allem die »schweren« Fälle. Matschull wies auf denkmalpflegerische Aspekte ebenso hin wie auf fördertechnische. In der Vergangenheit habe die Förderung durch EKM, Kirchenkreis und EKD sowie weitere Geldgeber auch kleinen Gemeinden große Projekte ermöglicht.
Mit einem Überblick auf Gefahren, die Orgeln beschädigen oder zerstören können, gab er den Synodalen Hilfe, ihre Instrumenten zu bewahren. Wesentlich sei vor allem, dass sie gespielt werden – ob das überhaupt gegeben ist, fragte ein Synodaler. Geld werde nicht unnütz ausgegeben, versicherte Superintendent Christian Beuchel: So habe der Kreiskirchenrat Geld für eine Orgel verweigert, wo es keine Gottesdienste mehr gibt. Aus der Honorar-Statistik für Organisten lasse sich ablesen, dass wenigstens 1 200 Gottesdienste im vorigen Jahr auf den Orgeln begleitet wurden; hinzu kämen die honorarfreien Organistenstunden.

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Online-Redaktion aus Weimar

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