Trauer
Langjähriger Synodenpräses Jagusch verstorben

Karl-Heinz Jagusch
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Karl-Heinz Jagusch verstorben
Jena (red) – Karl-Heinz Jagusch, der langjährige Präses der Synode der früheren Evangelisch-Lutherischen Kirche in Thüringen, ist am 18. Februar verstorben. 24 Jahre, von 1978 bis 2002, wirkte er in der Synode. Sechs Jahre war er Vizepräsident, 12 Jahre Präsident. Die thüringische Landeskirche vertrat er in der Synode des Bundes Evangelischer Kirchen, in der Generalsynode der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands und in der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland.
Karl-Heinz Jagusch wurde 1935 in Rastenburg in Ostpreußen geboren. Nach dem Abitur studierte er Mathematik- Während des Studiums war er aus politischen Gründen im Gefängnis. Nach dem Examen arbeitete der Mathematiker von 1961 bis 1998 im Jenaer Glaswerk. Dort wirkte er ab 1990 Betriebsratsvorsitzender.
Für sein Engagement in Kirche und Gesellschaft wurde Jagusch 1997 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.
Der Beerdigungsgottesdienst ist am Dienstag, 26. Februar um 11 Uhr in der Jenaer Schillerkirche, an Jaguschs 84. Geburtstag.

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