Außergewöhnlicher Lebensretter

Halle (G+H) – Aus Anlass des Holocaust-Gedenktags laden die Heinrich-Böll-Stiftung in Sachsen-Anhalt und die Arbeitsgemeinschaft Halle-Umland der Deutsch-Israelischen Gesellschaft am 24. Januar zu einer Lesung in den Hörsaal der Theologischen Fakultät (Beginn: 19.30 Uhr). Der israelische Autor Igal Avidan stellt sein Buch »Mod Helmy. Wie ein arabischer Arzt in Berlin Juden vor der Gestapo rettete« vor.
Nur 600 Menschen aus Deutschland wurden als »Gerechte unter den Völkern« in der Gedenkstätte Yad Vashem als Retter geehrt – ein einziger war ein Araber. Der Arzt Mod (Mohamed) Helmy wurde von den Nationalsozialisten selbst als »Nichtarier« diskriminiert und als Ägypter inhaftiert. Trotzdem half er jahrelang einer jüdischen Familie, sich vor der Gestapo zu verstecken.
Autor Igal Avidan möchte mit dem Niederschreiben dieser Geschichte auch Pauschalurteilen über das Verhältnis zwischen Juden und Muslimen entgegenwirken.

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Online-Redaktion aus Weimar

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