»Die Anmeldezahlen sind wieder sehr erfreulich«

Schuljahresbeginn in Anhalt: 124 Kinder werden an den vier evangelischen Grundschulen in die ersten Klassen aufgenommen

Die evangelischen Grundschulen in Anhalt erfreuen sich weiter großer Beliebtheit. Zum neuen Schuljahr werden 124 Kinder in die ersten Klassen aufgenommen. Insgesamt besuchen in den Klassenstufen eins bis vier 504 Mädchen und Jungen die Schulen in Zerbst, Dessau-Roßlau, Köthen und Bernburg. Sie werden von 34 Lehrerinnen und Lehrern sowie sechs Pädagogischen Mitarbeitenden unterrichtet. Träger aller Schulen ist die Landeskirche Anhalts. »Die Anmeldezahlen an unseren Schulen sind wieder sehr erfreulich, es gibt Wartelisten«, sagt Kirchenpräsident Joachim Liebig. »Wir haben ausreichend Lehrerinnen und Lehrer, um den Unterricht zum Schuljahresbeginn zu gewährleisten. Die Suche nach Lehrkräften mit einem evangelischen Profil bleibt jedoch weiter eine große Herausforderung.«
In die Evangelische Grundschule Dessau gehen im neuen Schuljahr 162 Kinder in acht Klassen. In den zwei ersten Klassen sind es 42. Betreut werden alle Kinder von 13 Lehrerinnen, einer Pädagogischen Mitarbeiterin, einer Förderlehrerin, zwei Lehrerinnen im Vorbereitungsdienst und acht Horterzieherinnen (in Teilzeit) sowie einem Mitarbeitenden im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes. Zum neuen Schuljahr hat Christine Werner die Leitung der Schule an Melanie Föhrigen übergeben. Sie stammt aus Dessau, hat ihr Referendariat und einige Berufsjahre in Nordrhein-Westfalen absolviert und ist seit 2009 Lehrerin an der Evangelischen Grundschule Dessau. Christine Werner wird weiterhin als Lehrerin an der Schule tätig sein.
Nach einem Antrag des Fördervereins der Evangelischen Grundschule Dessau hat die Stiftung Umwelt, Natur und Klimaschutz des Landes Sachsen-Anhalt 20 000 Euro für die Umgestaltung des Schulhofes bewilligt. Die Arbeiten sollen in den nächsten Wochen beginnen.
In die Evangelische Grundschule Köthen gehen im neuen Schuljahr 183 Kinder in neun Klassen. In den zwei ersten Klassen sind es 41. Betreut werden alle Kinder von elf Lehrerinnen und Lehrern, zwei Pädagogischen Mitarbeiterinnen sowie acht Horterzieherinnen (in Teilzeit). »Die Unterrichtsversorgung ist gewährleistet, die Personalsituation wird aber angespannt bleiben, bis eine Kollegin im nächsten Schuljahr 2018/19 aus der Elternzeit zurückkehrt«, sagt Schulleiterin Anja Albrecht. Für 2018/19 gebe es für die Schulanmeldungen bereits eine längere Warteliste, und auch für 2019/20 seien die Anmeldungen schon sehr zahlreich.
In die Evangelische Grundschule Bernburg gehen im neuen Schuljahr 82 Kinder in vier Klassen. In der ersten Klasse sind es 20. Betreut werden alle Kinder von fünf Lehrerinnen und Lehrern, einer Pädagogischen Mitarbeiterin sowie vier Horterzieherinnen (in Teilzeit). Mit einer Festwoche wird vom 10. bis 16. September das zehnjährige Bestehen des Evangelischen Martinszentrums Bernburg gefeiert. Es vereint in einer bundesweit einmaligen Weise Grundschule, Schulhort, Kindergarten und Martinsgemeinde Bernburg unter einem Dach. Die Schulräume wurden um die Kirche herum und teilweise in sie hineingebaut.
In die Evangelische Bartholomäischule Zerbst gehen im neuen Schuljahr 77 Kinder in vier Klassen. In der ersten Klasse sind es 21. »Die erste Klasse ist voll belegt, in der zweiten Klasse gibt es aktuell aber noch drei freie Plätze«, sagt Schulleiterin Friederike Grötzsch. Betreut werden die Kinder aller Klassen von fünf Lehrerinnen, zwei Pädagogischen Mitarbeitern, einer Schulbegleiterin sowie von sechs Horterziehern (in Teilzeit). Gesucht werden aktuell eine Lehrkraft und eine Förderpädagogin.(G+H)

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