Ein Mensch, der berührt

Pfarrer Christoph Krause
  • Pfarrer Christoph Krause
  • Foto: Thomas Klitzsch
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Großes Fest für Pfarrer Krause

Von Paul Damm

Christoph Krause ist aus Bad Schmiedeberg nicht wegzudenken. Der Pfarrer hat in den vergangenen 13 Jahren die Kurstadt mit seinen Kulturprogrammen aufgemischt. Nun wurde der Pfarrer, der zum Jahresende in den Ruhestand geht, mit den »Christoph-Krause-
Festspielen« verabschiedet.
Beim Eröffnungskonzert im Pfarrhof mit der Rock’n’Roll-Band »King Kreole« war die Stimmung so ausgelassen, dass Stühle zu Bruch gingen. »Aber so muss das bei einem Rock-Konzert sein«, berichtet Gemeindemitglied Torsten Höse. Nicht weniger spektakulär ging das Programm am Sonnabend in der Kirche weiter, wo die »Hensen Big Band« spielte. Beim Kuchenbasar konnten all jene, die Krause zum Anbeißen gern haben, eine Torte mit seinem Konterfei probieren. Christoph Krause war beeindruckt: »Ich habe bis vor Kurzem nicht gewusst, dass für mich so ein großes Abschiedsfest geplant wurde.«
Viele Freunde und Bekannte sind gekommen und jeder wollte ein paar Worte an den Pfarrer richten. Später, in einem proppevollen Zirkuszelt, plauderte er heiter, aber auch nachdenklich über sein Leben. Wie wichtig ihm immer war, für seine Gemeinde da zu sein, was Offenheit bedeutet und Vertrauen zu Gott. Und dass jede Kirchenratssitzung 20.45 Uhr beendet sein musste. Dann wollte der Fußballfan die Champions League gucken.
Die Gemeinde verabschiedete sich mit dem Lied »Bye, bye, Christoph«. Am Sonntag bildete der Chor »Collegium Canticum Novum« den Schlusspunkt eines Wochenendes, das man so schnell nicht vergisst. Ebenso wie Christoph Krause selbst, der bis zum 31. Dezember als Pfarrer arbeitet, am 6. Januar 2018 offiziell und feierlich in einem Gottesdienst verabschiedet wird und dann in den Ruhestand geht. Er hat die Herzen der Menschen hier berührt und mit seiner lockeren Art das Bild der Kirche in der Kurstadt verändert.
Die Pfarrstelle soll, neu gebildet, wieder besetzt werden: neben Bad Schmiedeberg soll sie die Gemeinden Söllichau, Meuro/Ogkeln und Pretzsch sowie das Kirchspiel Trebitz mit insgesamt rund 1 650 Gemeindegliedern umfassen. Darüber soll die Kreissynode im November entscheiden.

Autor:

EKM Nord aus Magdeburg

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