Richtfest am Schiff der Martin-Gallus-Kirche
Arbeiten für die Zukunft

Lange Zeit sah es nicht gut aus für die Martin-Gallus-Kirche im Magdeburger Stadtteil Fermersleben. Die einzige Fachwerkkirche in der Landeshauptstadt galt wegen ihres maroden Zustandes als das am stärksten gefährdete Kirchengebäude Magdeburgs. Doch diese Zeit nähert sich ihrem Ende. Seit Anfang 2018 laufen Sanierungsarbeiten am Kirchenschiff. Inzwischen ist das Fachwerk restauriert und der neue Dachstuhl steht. Das Richtfest feierte die Kirchengemeinde am 28. Juni.
Für sie und für die anderen Bewohner des Stadtteils ist die 1657 erbaute Kirche ein wichtiger Identifikations- und Treffpunkt. Denn neben Gottesdiensten gibt es hier auch Vesper- oder Hausmusiken zum Mitmachen, gemeinsames Singen und andere Angebote. »Im Stadtteil ist sie der einzige öffentliche Raum, der mehr als 100 Personen Platz bietet und für eine derartige
Nutzung in Frage kommt«, so der Vorsitzende des Gemeindekirchenrates, Hanns-Martin Irmscher. Deshalb sei das gesamte Sanierungskonzept auf die künftige Nutzung der Kirche als öffentliches
Gebäude ausgerichtet, in dem sich das Zusammenleben im Stadtteil noch besser entfalten könne. Auch Barrierefreiheit gehöre dazu.
Der mittelalterliche Kirchturm nebst Geläut konnte schon 2014 wieder hergestellt werden. Den aktuellen Bauabschnitt zur Wiederherstellung des Kirchenschiffs finanzieren Kirchengemeinde, Kirchenkreis und Landeskirche sowie öffentliche Geldgeber und private Spender.
Die Voraussetzung für die vollständige, multifunktionale und ganzjährige Nutzung können erst durch den Innenausbau in einem dritten Bauabschnitt geschaffen werden. (G+H)

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Online-Redaktion aus Weimar

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