Zum 450. Todestag des Künstlers
Lutherstadt Wittenberg, Evangelische Akademie
Walter Martin Rehahn
Von seinen Zeitgenossen wurde Tizian (1488/90-1576) als „die Sonne unter den Sternen“ bezeichnet, war er doch für sechs Jahrzehnte der unumstrittene Hauptmeister der venezianischen Malerei. Porträts, Landschaften, mythologische und religiöse Themen machen sein Werk aus.
Außer in Venedig war er auch in Padua, Ferrara, Rom und Augsburg tätig. 1533 wurde er von Kaiser Karl V., den er mehrfach porträtierte, in den Adelsstand erhoben und zum Hofmaler ernannt. Auch war er Ehrenbürger von Rom. Tizian hinterließ insgesamt 646 Werke. Seine Malweise und sein Kolorismus hatten auf seine Zeitgenossen wie auch auf zukünftige Generationen von Malern einen starken Einfluss.
Autor:EKM |