Vorgestellt
Aller Aufstieg ist schwer
- Aufgewachsen in prekären Verhältnissen: Ramona Wuttig
- Foto: Anna Bilousova
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Die Soziologin Ramona Wuttig aus Erfurt beschäftigt sich mit sozialer Ungleichheit und ostdeutscher Identität. Warum in ihr erstes Buch auch die eigenen Erfahrungen eingeflossen sind, erklärt sie im Gespräch mit Maxi Konang.
Warum ist Ihr Buch “Aller Aufstieg ist schwer" wichtig für Leser aller Altersstufen und gesellschaftlichen Milieus?
Ramona Wuttig: Weil wir immer noch das Märchen davon erzählen, dass jeder alles schaffen kann. Aber wenn wir wollen, dass eine gewisse Gerechtigkeit hergestellt wird, dann müssen wir dieses Märchen ad acta legen und zuhören, was Menschen, die armutsbetroffen sind, erzählen. Daher bin ich in die Öffentlichkeit gegangen und habe meine Geschichte erzählt. Wichtig ist aber, das einzuordnen und zu erkennen, dass das kein Einzelfall ist.
Autor:Online-Redaktion |

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