Kirche ist wieder offen

Die Kirche in Pülzig wurde 1895 eingeweiht und verfügt seit 2005 über eine Solaranlage.
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  • Foto: Richter
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Pülzig: Holzschädlinge eliminiert

Die Dorfkirche St. Jakobus im kleinen Ort Pülzig, nordöstlich von Coswig gelegen, wurde am
29. Oktober mit einem Gottesdienst wieder in den Dienst der Gemeinde gestellt. Weil ihre Stromversorgung ausschließlich durch ein Solarmodul sichergestellt wird, trägt die Kirche den Beinamen »Sonnenkirche«. Die Wiedereröffnung war mit der Wahl des Gemeindekirchenrates für die Wörpener Martinsgemeinde verbunden, zu der Pülzig gehört.
In der Jakobuskirche war im Dachstuhl massiver Schädlingsbefall festgestellt worden. Rasches Handeln war nötig. »Doch das Geld dafür aufzubringen, war nicht einfach«, sagt Monika Dauert von der Kirchengemeinde Wörpen. Nachdem die Finanzierung stand, wurden die befallenen Stellen im Dachstuhl und im Turm freigelegt und fachgerecht durch die hallesche Firma Scholz Bau ausgetauscht. Um die noch vorhandenen Schädlinge endgültig zu beseitigen und das neue Holz vor einem neuen Befall zu bewahren, wurde die Kirche in Folie gepackt und begast. An der Sanierung waren zahlreiche Gewerke beteiligt: Neue Ziegel mussten gebrannt werden, die Schallluken wurden erneuert und viele andere kleinere und größere Schäden beseitigt. In den nächsten Wochen können noch einige Bleiglasfenster restauriert werden. Die Arbeiten kosten insgesamt rund 85 000 Euro. Verantwortlicher Architekt ist Peter Girke aus Halle.
Im Namen der Kirchengemeinde dankte die Vorsitzende des Gemeindekirchenrats, Cornelia Richter, den zahlreichen Unterstützern des Vorhabens. Dazu gehörten die Stiftung der Volks- und Raiffeisenbanken, die Volksbank Dessau-Anhalt e.G., die Lotto-Toto GmbH Sachsen-Anhalt, das Land Sachsen-Anhalt, das Mittel aus dem Dorfentwicklungsprogramm beisteuerte, die Landeskirche Anhalts sowie viele freiwillige Helferinnen und Helfer.

Autor:

Online-Redaktion aus Weimar

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