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Der Entertainer Gunther Emmerlich hat die Bedeutung Luthers für das aktuelle Zeitgeschehen betont: »Es gibt in unserer Gesellschaft so vieles, was aus dem Ruder gelaufen ist. Es gibt sprichwörtlich zu viele, denen nichts mehr heilig ist«, sagte Emmerlich im Gespräch mit den Zeitungen der Mediengruppe Thüringen. Er hoffe »inständig«, dass dies »nur Wellenbewegungen innerhalb der Menschheitsgeschichte sind«, fügte der 73-Jährige hinzu.

Die Unternehmerin Nicola Leibinger-Kammüller ist mit der »Luther-Rose« ausgezeichnet worden. Damit wurde sie als »Persönlichkeit, die sich in beispielgebender Weise mit ihrem Leben und beruflichen Wirken für die reformatorische Tradition von Freiheit und Verantwortung für das Gemeinwohl einsetzt«, gewürdigt. Die nach eigenen Angaben durch den christlichen Glauben geprägte Preisträgerin sagte: »Werteorientierung und wirtschaftliches Denken sollten auch heute so miteinander verbunden sein, wie dies einmal dem Grundgedanken der sozialen Marktwirtschaft entsprach.«

Die religiöse Intoleranz im Nahen Osten hat Papst Franziskus beklagt. Unsicherheit und mangelnde Achtung der Menschenrechte trieben viele Menschen in die Flucht, sagte er bei einer Audienz für den griechisch-orthodoxen Patriarchen von Jerusalem, Theophilos III. Es gelte, jegliche Gewalt gegen jüdische, christliche und muslimische Gläubige und Kultstätten zu bekämpfen, die Heilige Stadt müsse ein Ort sein, an dem alle friedlich zusammenleben können. Um zu einer Befriedung beitragen zu können, sollten die dortigen Christen sich stärker um Einheit untereinander bemühen, mahnte der Papst.

Die bisherige Bundesvorsitzende der »Christen in der AfD«, Anette Schultner, hat Mitte Oktober die Kündigung ihrer Parteimitgliedschaft erklärt. Auch den Bundesvorsitz habe sie niedergelegt. Als Begründung nannte sie die Radikalisierung der Partei. Sie komme »mit großem Bedauern zu der Einschätzung, dass der Punkt, an dem man auf eine Umkehr dieser Fehlentwicklung berechtigt hoffen konnte, längst überschritten ist«, so Schultner.

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Online-Redaktion aus Weimar

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