Von Süd nach Nord 

Edith Blume freut sich, wenn Salome Pardon Mwammale zu ihr kommt.
  • Edith Blume freut sich, wenn Salome Pardon Mwammale zu ihr kommt.
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Tansanierin arbeitet im Roßlaer Marienstift

Von Steffi Rohland

»Salome ist eine ganz Liebe«, sagt Edith Blume und lächelt die Pflegerin an. Salome hält ihre Hände. Sie sind einander auch ohne viele Worte vertraut. Aber die junge Frau aus Tansania weiß in letzter Zeit immer mehr zu berichten: Da war die Feier der Belegschaft zum 125-jährigen Bestehen des Evangelischen Marienstiftes in Roßla (Kirchenkreis Eisleben-Sömmerda) und zwei Chorauftritte. Sowohl beim Konzert der Kantorei Goldene Aue in Roßla als auch bei der »Musik im Kerzenschein« in Sangerhausen hatte die afrikanische Krankenschwester das Programm mit einem Lied auf Suhaeli bereichert. Auch mit ihrem Einsatz erbrachte das »Konzert im Kerzenschein« 2 215 Euro für das Hospital in Lugala (Tansania).
Pfarrerin Margot Runge hatte in der Jacobikirche gesagt: »Hilfe ist keine Einbahnstraße mehr.« Zwischen dem Kirchenkreis Eisleben-Sömmerda und dem Lugala-Krankenhaus besteht seit vielen Jahren eine gute Partnerschaft. Seit April 2017 gehört Salome Pardon Mwammale zu insgesamt acht jungen Menschen aus Tansania, Indien und erstmals Papua-Neuguinea, welche am Austauschprogramm »weltwärts« für Süd-Nord-Freiwillige teilnimmt. Träger ist das Leipziger Missionswerk.
Seit Mai 2017 ist Salome als Freiwillige im Alten- und Pflegeheim »Marienstift« in Roßla tätig. Sie hatte in der Schwesternschule gelernt und bereits im Lugala-Krankenhaus als Krankenschwester und Hebamme gearbeitet. Durch ihre Arbeit im Marienstift erhofft sie sich neue Impulse für ihre Arbeit in Tansania.
Salome Pardon ist nicht nur Edith Blume ans Herz gewachsen. Die Verständigung mit den Mitarbeitern und den Bewohnern klappt sehr gut. Neben ihrer Arbeit besucht Salome einen Deutschkurs. »Die Arbeit macht mir viel Spaß. Alle Bewohner und Mitarbeiter sind sehr freundlich«, sagt sie. Salome Pardon unterstützt die Mitarbeiter bei der Betreuung der Bewohner. Sie geht mit ihnen spazieren, bastelt mit ihnen und hilft bei der Pflege. »Sie ist eine wirkliche Bereicherung für die Einrichtung«, sagt der Leiter Markus Gormanns. 

Autor:

Online-Redaktion aus Weimar

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