Klare Konzepte sind eine Stärke des Berliner Liedermachers, Sängers, Pianisten, Schlagzeuger und vielbeschäftigten Musikproduzenten mit eigenem Tonstudio in Weißensee.
In seinem aktuellen Programm bringt er zwei Welten zusammen: zwei Welten, wie sie selten unter-schiedlicher geklungen haben. Eine schaut auf das, was in den letzten Jahren um ihn herum passier-te; die andere zieht sich ins Private zurück. „Nach außen, nach innen“ geht auf dezidiert getrennte Seiten. Ein Konzept, das zwei komplett unterschiedliche Stimmungen nebeneinanderstellt und somit auch miteinander korrespondieren lässt.
Auf der eher kampflustigen Außen-Seite, die hörbar Spaß an der Ironie hat, singt Andreas Albrecht unter anderem aus der Perspektive von Querdenkern und Klimawandelleugnern, entlarvt dabei wie nebenbei manch krude Weltsicht, die sich seit Corona und anderen Krisen in die Öffentlichkeit ge-wagt hat. Innen begleiten wir Albrecht in die Gedanken eines jungen Vaters, der er selbst erst ge-worden ist. Da ist er ganz Poet, stromert durch „Schlaflosland“ und „Treibholzzeit“, erinnert sich auch ans eigene Kindsein. Dabei schöpft der Multiinstrumentalist abwechslungsreich und mit großer Energie aus seinem umfangreichen musikalischen Erfahrungsschatz.
Der engagierte Berliner Vollblut-Musiker ist unter anderem Produzent und musikalischer Begleiter von Manfred Maurenbrecher, schon oft und gern gesehener Gast auf dem Bad Schmiedeberger Pfarrhof.
Autor:EKM |