Neues Angebot: »Hospiz am Rand der Gesellschaft«

Die Mitglieder des Förderkreises planen auch das Programm zum zehnjährigen Hospizjubiläum.
  • Die Mitglieder des Förderkreises planen auch das Programm zum zehnjährigen Hospizjubiläum.
  • Foto: Thomas Altmann
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Anhalt-Hospiz: Wechsel im Vorstand des Förderkreises und Pläne für das Jubiläumsjahr 2017

Der Förderkreis des Anhalt-Hospizes hat ein neues Vorstandsmitglied. Bei der Jahreshauptversammlung Anfang Februar wählte er die Apothekerin im Ruhestand, Doris Lange, als Nachfolgerin von Sabine Haferland, die aus persönlichen Gründen aus dem Gremium ausgeschieden ist. Doris Lange gehört zu den Gründungsmitgliedern des Förderkreises. Zusammen mit ihrem Mann, dem Chorleiter Henry Lange, organisiert sie das jährliche Benefizkonzert für das Hospiz in der Bartholomäikirche in Waldersee. Sabine Haferland ist Richterin am Amtsgericht Dessau, Gründungsmitglied des Förderkreises und seit Beginn im Vorstand tätig. Zudem ist sie als Dozentin in den Befähigungskurs für ehrenamtliche Helfer eingebunden.
Der Apotheker Martin Grünthal, der ebenfalls den Förderkreis mit begründet hat, wurde als Vorsitzender und die Geschäftsführerin des Anhalt-Hospizes, Anja Schneider, als Stellvertreterin in ihrem Amt bestätigt. Zudem verabschiedete der Förderkreis eine überarbeitete Ordnung. So werden künftig keine Mitgliedsbeiträge erhoben, sondern die Mitglieder sind zu einer Spende für das Hospiz in frei wählbarer Höhe verpflichtet. Die Ordnung sagt zudem, dass ein Mitglied des Vorstandes zwingend Mitglied der Geschäftsführung der Anhaltischen Hospiz- und Palliativgesellschaft Dessau sein solle, um einen direkten Kontakt zu gewähren. Vorgestellt wurde zudem der Entwurf eines Flyers, der für das ehrenamtliche Engagement des Förderkreises werben soll.
Eine seiner Aufgaben besteht in der Organisation von Benefizveranstaltungen. Geschäftsführerin Schneider stellte neue Projekte vor, etwa das Versorgungs- und Begleitungsangebot »Hospiz am Rand der Gesellschaft«. Zu den Arbeitsschwerpunkten dieses Projektes zählen Beratung, Begleitung sowie medizinische Versorgung für bedürftige Menschen mit nicht heilbaren Krankheiten. Ein Thema, welches, so Schneider, zunehmend an Bedeutung gewinnen werde.
Der Förderkreis beriet auch über die Höhepunkte 2017 wie Konzert, Sport-event, Jahresgedenken und anderes. Zudem wurde das Jubiläumsprogramm zum zehnjährigen Bestehen des Anhalt-Hospizes vorgestellt. Erster Höhepunkt ist die Eröffnung des Hospizes in Zerbst am 27. April. Den Schlusspunkt bildet die Festveranstaltung zum zehnten Jahrestag am 14. Dezember in Dessau-Roßlau. Weiterhin sind Kunst und Kultur sowie ein Schülertag und eine politische Podiumsdiskussion zum Thema »Seelische Gesundheit« geplant. Bei letzterer leiste Hospizarbeit einiges und treffe, so Anja Schneider, mitten in das Leben: als Arbeit mit Angehörigen, als Trauerarbeit.(G+H)

www.anhalt-hospiz.de

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Online-Redaktion aus Weimar

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