Kann Dessau Gastfreundschaft?

Oberbürgermeister Peter Kuras, Andreas Janßen (Landeskirche Anhalts), Isabell Mittag (Verein Reformation 2017) und Stephan von Kolson (Deutscher Evangelischer Kirchentag; v. li.) werben dafür, dass die Dessauer zum »Kirchentag auf dem Weg« Privatquartiere bereitstellen.
  • Oberbürgermeister Peter Kuras, Andreas Janßen (Landeskirche Anhalts), Isabell Mittag (Verein Reformation 2017) und Stephan von Kolson (Deutscher Evangelischer Kirchentag; v. li.) werben dafür, dass die Dessauer zum »Kirchentag auf dem Weg« Privatquartiere bereitstellen.
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Für rund 5 000 Gäste des »Kirchentags auf dem Weg« werden auch Privatquartiere gesucht

Von Danny Gitter

Die Welt wird am 28. Mai zum Abschluss des Evangelischen Kirchentags 2017 auf Wittenberg schauen. Bereits am 24. Mai wird der Kirchentag im Zeichen des Reformationsjubiläums in Berlin eröffnet. Zwischen Eröffnung und Abschluss bleibt Zeit, in acht verschiedenen Städten Mitteldeutschlands viele kleine Höhepunkte bei den »Kirchentagen auf dem Weg« zu erleben. So auch in Dessau-Roßlau.
»Das wird ein großes Ereignis für unsere Stadt und ist von den Dimensionen her mindestens mit dem Sachsen-Anhalt-Tag 2012 zu vergleichen«, sagt Peter Kuras, Dessau-Roßlaus Oberbürgermeister. Vor fünf Jahren hat sich die Stadt zwischen Mulde und Elbe im Rahmen des Jubiläums »Anhalt 800« schon einmal als guter Gastgeber für Tausende Besucher präsentiert. Aus allen Landesteilen strömten damals Gäste nach Dessau-Roßlau, um den Sachsen-Anhalt-Tag mit seinem üppigen Programm zu genießen. Das wird diesmal auch nicht anders sein, wenn vom 25. bis 28. Mai der Dessau-Roßlauer »Kirchentag auf dem Weg« vom Anhaltmahl in der Zerbster Straße über Workshops und Diskussionen bis hin zu Musik und Theater ziemlich viel Kurzweil bietet.
»Wir erwarten rund 5 000 Gäste aus dem In- und Ausland«, so Peter Kuras. Die wollen untergebracht werden. Hotels und Pensionen in der Stadt sind für das lange Himmelfahrtswochenende nahezu ausgebucht. Die Stadt stellt in der Berufsschule und dem Gymnasium Philanthropinum insgesamt rund 1 500 zusätzliche Schlafplätze zur Verfügung. Um auch den Rest der Besucher unterbringen zu können, haben die Stadt und die Landeskirche Anhalts eine gemeinsame Privatquartier-Kampagne ins Leben gerufen und Mitte Januar im Rathaus vorgestellt.
Unter dem Motto »Das Beste tun. Ein Platz zum Ruh’n« sind die Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, sich als gute Gastgeber für die Kirchentagsbesucher zu zeigen und sich dafür bis Mitte März anzumelden. »Die Gäste erwarten keinen Fünf-Sterne-Standard, sondern einfach nur einen Platz zum Schlafen und vielleicht ein kleines Frühstück«, betont Isabell Mittag, die die Kampagne leitet. »Auf jeden Fall ist es eine interessante Erfahrung, Gastgeber zu sein. Man lernt neue Menschen für einige Tage oder vielleicht als neue Freunde kennen«, wirbt auch Andreas Janßen von der Anhaltischen Landeskirche dafür, die Herzen und Türen an diesem Himmelfahrtswochenende für Fremde zu öffnen.

Autor:

Online-Redaktion aus Weimar

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