Aufatmen und Freude

Oberkirchenrätin Ramona Eva Möbius

Die Bildungsdezernentin der Landeskirche Anhalts, Oberkirchenrätin Ramona Eva Möbius, ist nach langer Krankheit wieder im Dienst. Davon überzeugten sich am 24. Februar auch die Landessynodalen.

Wie geht es Ihnen?
Möbius
: Wirklich gut. Deshalb kann ich seit 1. Februar wieder arbeiten.

Hinter Ihnen liegt ein schweres Jahr …
Möbius:
Ja, das war es. Aber ich habe viel Unterstützung bekommen. Sehr geholfen hat mir die Tatsache, dass die Vertretungen im Landeskirchenrat, in der Kirchenleitung und die Landessynodalen so zu mir gehalten haben. Es wurde abgewartet, ob ich nach der folgenreichen Operation im Jahr 2017 meine Stimme wiedererlangen würde. Für diese Geduld bin ich sehr dankbar.
Bewegt hat mich die große Anteilnahme, die ich erfahren habe. Ich habe so viele Genesungswünsche, Blumen und Karten bekommen: aus den Kirchengemeinden, den Konventen der Mitarbeiter(innen), aus der Synode, aus den Schulen. Viele haben meiner in der Fürbitte gedacht. Diese vielen wertschätzenden Zeichen haben mir durch die Zeit geholfen, als ungewiss war, ob ich je meine Gesundheit zurückerlangen würde.

Wie waren Ihre ersten Arbeitstage?
Möbius
: Die erste Woche war geprägt von der schrittweisen Übergabe der Aufgaben in den verschiedenen Arbeitsbereichen meines Dezernats. Mein Vertreter war Kirchenpräsident Liebig, dem ich an dieser Stelle gemeinsam mit den Kollegen aus dem Landeskirchenrat nochmals herzlich danke.

Was läuft zusätzlich?
Möbius:
Neben dem täglichen Geschäft nehme ich gerade die Arbeit in den Ausschüssen der Evangelischen Kirche in Deutschland wieder auf. Neun sind es insgesamt, in denen ich mitarbeite. Darunter sind die Ausschüsse für Bildung, Gottesdienst, Kirchenmusik, Gemeindebezogene Dienste oder Gleichstellung.

Was wollen Sie in diesem Jahr in der Landeskirche bearbeiten?
Möbius:
Es gibt viel zu tun. Ich möchte hier einige Stichpunkte nennen. So sollen die Gemeindepädagoginnen und -pädagogen sowie die Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker aktualisierte Dienstanweisungen bekommen und die Jahresarbeitszeitenkonten angepasst werden. Neu will ich für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Personalentwicklungsgespräche mit klaren Zielvorgaben einführen.
An den evangelischen Schulen in Anhalt soll das evangelische Profil gestärkt und der Prozess der Inklusion vorangetrieben werden. Und dann ist da noch die Frage, wie es mit der landeskirchlichen Arbeit mit Frauen weitergeht. Seit die bisherige Leiterin Sieglinde Lewe-Roggan in den Ruhestand gegangen ist, sind eineinhalb Jahre vergangen. Für das Arbeitsgebiet wird in diesem Jahr eine gute Lösung zu finden sein.

Die Fragen stellte Angela Stoye.

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