Kunsthaus Apolda
"Biblia Sacra" zieht 15.000 Besucher
- Kunsthaus Apolda Avantgarde
- Foto: Willi Wild
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Rückblick und Ausblick
Von Willi Wild
Das Kunsthaus Apolda Avantgarde zählte im vergangenen Jahr rund 31.000 Besucher aus der gesamten Bundesrepublik. Die Dali-Ausstellung war mit 15.000 Besuchern der größte Publikumsmagnet, bilanziert Kunsthausleiterin Claudia Söllner. An dem Erfolg hat auch die Mitteldeutsche Kirchenzeitung "Glaube+Heimat" als Medienpartner ihren Anteil. Zwei Begleitveranstaltungen hat die Kirchenzeitung organisiert.
Die Picasso-Ausstellung verzeichnete 9.000 Besucher. Die eben zu Ende gegangene Ausstellung mit Pariser Plakatkunst um 1900 zog noch mal 7.500 Menschen in die Villa in der Apoldaer Bahnhofstraße, so Söllner. Bis Anfang Mai werden die Bildwerke des Reportage-, Mode-, und Akt-Fotografen Günter Rössler gezeigt. Nach der Ausstellung mit Werken von Keith Haring, die bis 23. August dauert, muss das Kunsthaus für Umbaumaßnahmen geschlossen werden. Teilweise wird das Parkett erneuert und ein Personenaufzug eingebaut.
Bedeutende Ausstellungen geplant
Kunsthaus-Geschäftsführer Hans-Jürgen Giese deutete am Rande der Vernissage der Rössler-Ausstellung an, worauf sich die Kunstliebhaber in den nächsten Jahren freuen können. 2027 wird es eine Ausstellung der "Künstler im Exil" zwischen 1933 und 1945 geben. Außerdem würden sowohl Dali als auch Dix wieder eine Rolle spielen. Das darauffolgende Jahr soll ganz im Zeichen der "Frauen in der Kunst" stehen. Auch mit Miro will das Kunsthaus wieder über die Thüringer Landesgrenzen hinaus für Interesse am Kunsthaus sorgen.
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Die Medienpartnerschaft mit der Kirchenzeitung geht mittlerweile ins zehnte Jahr. Giese betonte, dass er die überaus erfolgreiche Zusammenarbeit auch nach der Umbaupause fortsetzen möchte.
Autor:Willi Wild |
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