Corona-Krise
Glocken läuten im Altkreis Delitzsch

Blick auf Gemeindehaus und die Stadtkirche St. Peter und Paul in Delitzsch.
  • Blick auf Gemeindehaus und die Stadtkirche St. Peter und Paul in Delitzsch.
  • Foto: Katja Schmidtke
  • hochgeladen von Katja Schmidtke

Da in diesen Tagen keine Gottesdienst mehr in den Kirchen möglich sind, haben sich etliche Pfarrerinnen und Pfarrer des Kirchenkreises Torgau-Delitzsch entschlossen, auf der Internetseite des Kirchenkreises bzw. auf den Internetseiten der eigenen Gemeinde aktuelle Andachten und Predigten zu veröffentlichen. 

Auch an den kommenden Sonntagen werden im Bereich Delitzsch, Eilenburg und Bad Düben  (Altkreis Delitzsch) die Kirchenglocken wieder zu den gewohnten Zeiten läuten, obwohl wegen der Corona-Pandemie in den Kirchen keine Gottesdienste mehr gefeiert werden können. Das Glockenläuten erinnert daran, dass überall und in vielfältigen Formen Menschen beieinander sind, um zu beten und sich der Nähe Gottes in Allem zu vergewissern.
In vielen Orten werden die Glocken der katholischen und evangelischen Kirchen aber auch zusätzlich um 9.15 Uhr für zehn Minuten zu hören sein.

Das ist eine ungewöhnliche Zeit. Warum? – Weil die Christinnen und Christen und alle interessierte Menschen kurz danach an den Gottesdiensten teilnehmen können, die im Fernsehen (um 9.30 Uhr) und im Rundfunk (um 10.00 Uhr) übertragen werden. Zu dieser ganz bewussten Teilnahme zu Hause soll das ökumenische Glockenläuten um Viertel nach Neun einladen. Zu dieser Verfahrensweise, die zwischen der Evangelischen und der Katholischen Kirche so abgestimmt wurde, sagt Superintendent Mathias Imbusch: „Auch wenn wir nicht leiblich beisammen sein können, wissen wir uns doch im gemeinsamen Singen, Hören und Beten vereint. Daraus wachsen Kräfte, um in diesen schwierigen Tagen Lebensmut zu finden und zugleich diejenigen im Blick zu behalten, die der Hilfe besonders bedürfen.“

Im Übrigen sind manche Kirchen und Gemeindehäuser auch in der Woche tagsüber offen, so dass die Möglichkeit besteht, dort allein zu sein und zu beten.

Autor:

Katja Schmidtke aus Halle-Saalkreis

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