Entdeckungsreise zum Ursprung von Ostern

Basteln und Spielen: Kinder können die Ostergeschichte auf anschauliche Weise kennenlernen.
  • Basteln und Spielen: Kinder können die Ostergeschichte auf anschauliche Weise kennenlernen.
  • Foto: Franz Gabriel Walther
  • hochgeladen von EKM Nord

Chanelle: »Das mit dem Kreuz, das war schon eine sehr traurige Geschichte«

Offene Kirchen zu Ostern – zu diesem Projekt mit Schülern der 3. Klassen laden Kirchengemeinden in Halle und Umgebung auch 2017 ein.
Die Idee stammt von Pfarrer Sören Brenner, Schulbeauftragter der EKM. Gemeinsam mit dem halleschen Grafiker und Illustrator Franz Gabriel Walther und Kirchenmitarbeitern entwickelte Brenner ein Konzept, das für Religions-, aber auch Ethik-Klassen eine Kirchenführung mit anschließendem Basteln zu Passionszeit und Ostern vorsieht. »Auf diese Weise möchten wir Kindern den religiösen Ursprung des Osterfestes wieder näherbringen. Denn dieser tritt – gemessen an der Bedeutung des Weihnachtsfestes – immer mehr in den Hintergrund«, erklärt Sören Brenner.
Kirchgemeinden betreuen das Projekt mit. Pfarrer oder Gemeindepädagogen führen die Kinder behutsam und unaufdringlich an Themen wie Kirche, Ostern und den christlichen Glauben heran. Die Kinder können den Kirchenraum erkunden, Kunstwerke und Orgeln entdecken, Fragen stellen. Paul (9) hat besonders gefallen, »dass wir gesungen haben und dass wir dann auf die Kanzel durften«. Und Chanelle findet: »Das mit dem Kreuz, das war schon eine sehr traurige Geschichte.« Im zweiten Teil geht es dann ans Basteln. Dazu entwarf Franz Gabriel Walther einen Bogen, der in sieben Bildszenen die Geschehnisse zwischen Palmsonntag und Ostermontag spiegelt. Die farbenfrohen, kindgerecht aufbereiteten Szenen und Figuren können noch während des Bastelns im Spiel zum Leben erweckt werden. »Zu sehen, wie sie in kleinen Gruppen eifrig und geschickt arbeiten, bestärkt mich in meiner Überzeugung, dass Basteln auch als pädagogisches Angebot noch lange nicht ausgedient hat«, meint Franz Gabriel Walther. In den vergangenen drei Jahren haben mehr als 400 Schüler aus Halle und Umgebung an dem Programm teilgenommen. Über 500 Mappen mit Bastelbögen wurden gedruckt. Mitfinanziert wurde das Projekt auch durch den Kirchenkreis Halle-Saalkreis.
Das Projekt ist für die Schulen kostenfrei, und es darf gerne von anderen Kirchenkreisen oder Landeskirchen übernommen werden. (G+H)

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