Deutscher Engagementpreis
Jungendliche aus dem Harz nominiert
- Jugendliche aus dem Harz verkaufen Weihnachtsschmuck, um Kindern in Nepal zu helfen.
- hochgeladen von Susanne Reh
„Wenn man sich die Welt gerade anschaut, ist es verständlich, dass so viele Menschen keine Hoffnung mehr haben und nicht glauben, etwas ändern zu können“, erklärt Emma Arndt. Doch Resignieren ist für die 16-jährige aus Gernrode keine Option: „Unser Projekt gibt mir die Chance, die Welt, in der ich aufwachse, ein Stückchen besser zu machen.“
Das Projekt, von dem Emma spricht, ist eine gemeinsame Aktion von im Kern sechs Jugendlichen der Jungen Gemeinde. Seit 2023 engagieren sie sich mit viel Herzblut für eine Schule in Nepal. Sie sammeln Spenden, mit denen sie Schulsachen, Spielgeräte und Bücher für die Schulbibliothek ihrer Partnerschule finanzieren. Dafür verkaufen sie vor allem auf Veranstaltungen wie dem Gernröder Weihnachtsmarkt ihre „Nepal-Eselchen“ – handgenähte Plüschesel – sowie selbst gebastelte Dekorationen und kleine Geschenke. Außerdem organisieren sie ein eigenes Spendensommerfest und sind bei Schul-, Vereinsfesten sowie dem Elbetag in Dessau vertreten.
„Damit helfen wir, Kindern eine bessere Zukunft zu ermöglichen. Es zeigt, dass es nicht hoffnungslos ist sich für etwas einzusetzen“, sagt Emma Arndt. Die Idee hinter dem Projekt: Während in Nepal Kinder oft Kleidung für Europa nähen, nähen hier Jugendliche Plüschtiere, um Kindern in Nepal Bildung zu ermöglichen.
Eine große Anerkennung für die jungen Leute aus dem Kirchenkreis Ballenstedt ist die Nominierung ihres Projekts für den Deutschen Engagementpreis 2026, für den man jetzt abstimmen kann. Und wer weiß: Vielleicht reicht es für den ersten Platz.
Autor:Susanne Reh |

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