Hintergrund: Zur Zukunft der Laienakademie Anhalts

Dessau-Roßlau (G+H) – Die Zukunft der Laienakademie der Landeskirche wird ein Thema bei der Herbsttagung der Landessynode sein. »Wir wollen sie wieder ins Leben rufen«, sagte Kirchenpräsident Joachim Liebig am 4. Juli gegenüber der Kirchenzeitung. Die Akademie ruht seit Jahren wegen Personal- und anderer Fragen. Die Zukunft der Akademie werde im Zusammenhang mit anderen künftigen Veränderungen innerhalb der Landeskirche diskutiert, so Liebig weiter. Sie solle integraler Bestandteil der Evangelischen Erwachsenenbildung werden, aber bezogen auf die Gemeindeglieder der Landeskirche.
Die Landeskirche Anhalts hat die Laienakademie 2010 mit dem Ziel gegründet, Kirchenälteste und andere Multiplikatoren der Kirchengemeinden fortzubilden. Thematische Schwerpunkte sind das Reden über Gott, die Rolle der Kirche und die Rolle als Christ in unserer Zeit sowie das Sprechen über die eigene Lebensgeschichte, die Bedeutung des Glaubens für den Alltag und die Erfahrungen mit dem Glauben. Die Fortbildungen in Form von Modulen sollten im Johann-Arndt-Haus in Ballenstedt stattfinden.
Es habe sich nicht bewährt, die Kurse an Wochenenden und nur in Ballenstedt anzubieten, so Kirchenpräsident Liebig. Deshalb werde die Akademie auf Wunsch mit thematischen Angeboten zum Glauben – wie Gottesdienst, Bibel oder Bekenntnis – in die Kirchengemeinden gehen. In die Überlegungen eingebunden sei die Frage, wie Kirchenälteste künftig in Sachfragen entlastet werden könnten, damit sie mehr Zeit für Glaubensfragen haben. »Ziel ist es, dass in der nächsten Generation der Gemeindekirchenräte, die im Herbst neu gewählt werden, das Reden über den Glauben selbstverständlich ist.«

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Online-Redaktion aus Weimar

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