Gemeinsames betont

Torgau (G+H) – Auch am westlichen Rand des landeskirchlichen Nordens ist das Reformationsjahr eröffnet worden: mit einem Konzert in der Schlosskapelle Torgau.
Erstmals werde das Jubiläum nicht zur Feststellung und Vertiefung der Unterschiede der beiden Kirchen genutzt, sondern Evangelische und Katholische seien gemeinsam unterwegs, sagte Pfarrerin Christiane Schmidt. Regional­bischof Johann Schneider unterstrich so auch die Bedeutung der Maria für die Frömmigkeit in beiden Kirchen. Darauf spielte die für den Anlass ungewöhnliche Musikauswahl an: die »Marienvesper« von Claudio Monteverdi. Der katholische Dechant Ulrich Schade erinnerte an Fragezeichen zu Beginn der Reformationsdekade und ist nun erleichtert, dass keine Jubelfeier auf dem Programm stehe, sondern das gemeinsame Nachdenken und Vorausschauen auf den Weg der Kirchen in dieser Welt sowie die Suche nach der Mitte des Glaubens: Jesus Christus. (G+H)

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Kirchenzeitungsredaktion EKM Nord

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