Überraschungspost für Frauen im Südharz
Mut zum Weitergeben

Beim letzten Oasentag für Frauen im Kirchenkreis Südharz sprachen sich die Frauen zum Abschluss den Engelsegen zu - eine jede legte ihre Hände an die Stelle, an der vielleicht Engelflügel wachsen könnten. So gaben sie sich gegenseitig Kraft und Mut weiter.
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  • Beim letzten Oasentag für Frauen im Kirchenkreis Südharz sprachen sich die Frauen zum Abschluss den Engelsegen zu - eine jede legte ihre Hände an die Stelle, an der vielleicht Engelflügel wachsen könnten. So gaben sie sich gegenseitig Kraft und Mut weiter.
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Diese Woche gab es Überraschungspost für die Frauen in den Gemeindekirchenräten des Kirchenkreises Südharz. Im Umschlag fanden sich ein Brief und zum Weiterverteilen vier Lesezeichen mit der großen Überschrift „Du bist ein Segen“. Absender war Kathrin Schwarze im Auftrag des gesamten Frauenteams des Kirchenkreises Südharz. „Es ist höchste Zeit den Frauen etwas in die Hand zu geben, das sie selbst stärkt“, da war sich das Team einig. Frauen schmeißen gerade Haushalt, Familie und Beruf in nie dagewesener Intensität und als kirchlich Aktive erleben sie dazu den Lockdown auch in ihrer Kirchengemeinde. Sie hören den Frust, die Sorgen und Ängste ihrer Gemeindemitglieder – werden plötzlich Seelsorger. Das braucht Unterstützung, und zwar jetzt sofort, fand das Frauenteam. Welch schöne Überraschung dabei herauskam, zeigten die spontanen freudigen Dankeschön-Meldungen auf Facebook, per WhatsApp, Mail oder Telefon. Da bedankte sich Jana Eichel aus Ellrich „für die tolle Aktion“ genauso fröhlich wie Christiane Wiesemann aus Friedrichsrode. Jede Frau, die in den Gemeindekirchenrat ihrer Gemeinde Ende letzten Jahres gewählt worden war, erhielt diesen Umschlag. Für sich selbst und um mit dem Lesezeichen Mut an andere Frauen weiterzugeben. „Verteilen Sie Halt, Kraft und Mitgefühl“, ermuntert Kathrin Schwarze die Frauen im Anschreiben.

Coronaweltgebetstagsmutmachlied

Die Idee des Lesezeichens war schnell geboren. Bedruckt ist es mit einem Liedtext von Claudia Montanus, einem Mitglied des deutschen Weltgebetstagskomitees. Sie hat ein diesjähriges Weltgebetstagslied aus Simbabwe zum „Coronaweltgebetstagsmutmachlied“ umgeschrieben. Die beiden Strophen und der Refrain spiegeln die aktuelle Zeit und machen Mut. „Steh auf, zeig Herz, halt Abstand ein bleib achtsam und halt dich zurück…“ heißt es im Refrain. Das Bild, das Kathrin Schwarze dazu wählte ist ein starkes Symbol. Frauen stehen hintereinander und legen sich die Hände segnend auf die Schultern. Ein Bild, das beim letzten Oasentag für Frauen im Kirchenkreis entstand – die Frauen hatten sich zum Abschluss der Veranstaltung den Engelsegen zugesprochen. Viele berichteten hinterher, dass dieser Segen eine Kraftquelle für sie war und trugen ihn in ihre Gemeinden. Nun soll er es mit diesem Lesezeichen wieder sein.
„Gedruckt wurden davon 10.000 Stück“, erzählt Superintendent Andreas Schwarze und ermuntert bei Bedarf Stückzahlen in der Superintendentur in Nordhausen zu bestellen. So werden sie ihren Weg wohl in der nächsten Zeit weitläufig in die Gemeinden finden. Im Pfarrbereich Niedergebra beispielsweise wird jedem Hoffnungsbrief, der gerade gedruckt wird, eines beiliegen.

Der Text der abgedruckten Strophen von Claudia Montanus, Ev. Frauenhilfe in Westfalen und Mitglied des deutschen Komitees des Weltgebetstages:
1. So viele Menschen und so viele Ängste, wie´s weitergeht mit unserer Welt. Krankheit und Leid sind auf einmal so nah und der Boden wankt, der uns alle hält.
Doch Jesus ist da, er bleibt uns täglich ganz nah auch wenn uns and´re Nähe fehlt, die unser Leben sonst beseelt und er sagt:
Refrain: Steh auf, zeig Herz, halt Abstand ein , bleib achtsam und halt dich zurück.
Steh auf, zeig Herz, halt Abstand ein und freue dich an jedem kleinen Glück.
2. Gott, dir sei Dank für den Trost, den du spendest für Halt und Kraft und Mitgefühl. Hilf uns einander zur Seite zu steh´n. Mit Vernunft und Herz bewirken wir viel. Ich nehme mich mal zurück, und rücke ein kleines Stück, damit das WIR an Kraft gewinnt und Hoffnung hell zu blüh´n beginnt, die uns sagt:
Refrain

Beim letzten Oasentag für Frauen im Kirchenkreis Südharz sprachen sich die Frauen zum Abschluss den Engelsegen zu - eine jede legte ihre Hände an die Stelle, an der vielleicht Engelflügel wachsen könnten. So gaben sie sich gegenseitig Kraft und Mut weiter.
Vier Lesezeichen erhielt jedes weibliche Mitglied eines Gemeindekirchenrates im Kirchenkreis Südharz zum Weitergeben und selbst behalten. Eine Aktion des Frauenteams des Kirchenkreises.
Autor:

Regina Englert aus Südharz

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