Kirche im Umbruch
Michael Domsgen referiert vor der Stendaler Frühjahrssynode

Zusammen mit der Gesellschaft befinde sich die Kirche in einer tiefgreifenden "Metamorphose", in einem grundlegenden Verwandlungsprozess also. So stellte es Michael Domsgen, Professor für Religionspädagogik an der Martin-Luther-Universität Halle (Saale), eindrücklich in seinem Referat vor der Frühjahrssynode des Kirchenkreises Stendals dar. Das Kirchenparlament tagte im Christopherus-Haus der Kirchengemeinde Tangermünde.

Angesichts einer Reihe von aktuellen gesellschaftlichen Veränderungen versage das "System" Kirche zusammen mit anderen Groß- und Massenorganisationen. Sie seien für die neue Situation einfach nicht geschaffen. Domsgen riet den den Synodalen, nicht davon zu träumen, gesellschaftliche Entwicklungen noch aufhalten zu können. Besser wäre es, genau zu anlalysieren und zu fragen: "Was lernen wir davon, dass verschiedene gesellschaftliche Entwicklungen kirchliches Handeln stoppen?"

Einen weiteren Arbeitsschwerpunkt stellte die Rechnungslegung für das vergangene Jahr dar. Zur Stellenplanung wurde ein "Moratorium" beschlossen: Mittelfristig soll es keine Veränderung bei den Pfarr- und den anderen Arbeitsbereichen der hauptamtlichen Mitarbeiter geben. Der Aufschub soll "Raum" schaffen für neue Ideen zum Beispiel von Seiten der kreiskirchlichen Arbeitsgruppe "Perspektive".

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