Brot für die Welt
62. Hilfsaktion "Kindern Zukunft schenken" wird in Köthen eröffnet

Karylle Occeñola (links) mit Mitschülern der dritten Klasse ihrer Grundschule im Ort Canlandog auf den Philippinen. Die Partnerorganisation Quidan Kaisahan setzt sich dafür ein, dass Kinder in die Schule gehen können statt zu arbeiten.
  • Karylle Occeñola (links) mit Mitschülern der dritten Klasse ihrer Grundschule im Ort Canlandog auf den Philippinen. Die Partnerorganisation Quidan Kaisahan setzt sich dafür ein, dass Kinder in die Schule gehen können statt zu arbeiten.
  • Foto: Helge Bendl / Brot für die Welt
  • hochgeladen von Angela Stoye

Köthen (red) – Der Gottesdienst zur Eröffnung der 62. Hilfsaktion "Brot für die Welt" für Sachsen-Anhalt und Thüringen wird am 29. November um 15 Uhr in der Jakobskirche gefeiert. Die Aktion steht in diesem Jahr in Ganz Deutschland unter dem Motto "Kindern Zukunft schenken". Am Gottesdienst beteiligt sind Haupt- und Ehrenamtliche aus Kirche und Diakonie. Die Predigt hält Oberkirchenrat Christoph Stolte, Vorsitzender des Diakonischen Werkes Evangelischer Kirchen in Mitteldeutschland. Die musikalische Ausgestaltung übernehmen Kirchenmusikdirektorin Martina Apitz an der Orgel sowie Mitglieder des Köthener Bachchores, des Kinderchores und des Kindergartenchores der Gemeinde sowie das Schloßconsortium Köthen unter Leitung von Manfred Apitz. Die zehnjährige Romy Korwitz aus dem Kinderchor wird die Adventskerze entzünden und auch die Kollekte für „Brot für die Welt“ abkündigen.
„Inmitten der Corona Pandemie setzen wir ein Hoffnungszeichen und verkünden, dass Gottes Gerechtigkeit gilt, hier und überall auf der Welt“, schreibt Oberkirchenrat Stolte in seiner Einladung zum Gottesdienst. Gerade für Kinder habe sich auch bei uns das Leben während der Corona-Pandemie deutlich verändert. In den Ländern des Globalen Südens seien die Folgen der Pandemie für Kinder jedoch deutlich gravierender. Schon vor deren Ausbruch seien rund 150 Millionen Kinder weltweit von Kinderarbeit betroffen gewesen. 36 Millionen davon könnten gar nicht zur Schule gehen. „Das Einkommen der Familien ist so gering, dass auch schon die Kleinsten zum Lebensunterhalt beitragen müssen. Jetzt haben aufgrund der Pandemie viele Dienstleisterinnen und Tagelöhner ihre Arbeitsmöglichkeiten verloren. Vielen Kindern droht wirtschaftliche Not.“
Stolte ruft dazu auf, die Hilfsaktion „Brot für die Welt“ zu unterstützen: „Helfen Sie uns, die Härten der Pandemie von Kindern im Süden abzuwenden, damit sie ihnen nicht die Chancen auf Zukunft nehmen.“

Der Gottesdienst wird unter Einhaltung der Abstandsregeln und Gewährleistung der Sicherheit stattfinden.

Autor:

Angela Stoye aus Magdeburg

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