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Tischkalender 2027
Ein Jahr lang anhaltische Dorfkirchen entdecken

Der Kalender 2027 wurde von der Dessauer Grafikerin Sandra Heinze gestaltet.
  • Der Kalender 2027 wurde von der Dessauer Grafikerin Sandra Heinze gestaltet.
  • hochgeladen von Susanne Reh

Die Entwürfe für den Tischkalender 2027 der Evangelischen Landeskirche Anhalts sind fertig. Demnächst beginnt der Druck. Nach dem Projekt „Lichtungen - Glasmalerei in anhaltischen Kirchen“ 2025 und Besonderheiten in anhaltischen Kirchen in diesem Jahr  stehen nun - abgeleitet von der Sommeraktion der Landeskirche - Dorfkirchen im Mittelpunkt. Der Kalender trägt den Titel „Die Kirche bleibt“. 

Herzliche Begegnungen, die zeigten, dass es dort noch kirchliches Leben gibt, dass die Kirche noch im Dorf ist.

Kirchenpräsident Karsten Georg Wolkenhauer blickt in seinem Vorwort auf seine Pilgertour durch Anhalt im Sommer zurück: "Ein Mann verkürzt seine Schlafenszeit vor der Nachtschicht, um mit einer Pilgergruppe ins Gespräch zu kommen. Eine Pfarrerin ist sechzig Jahre lang für ihre dörfliche Gemeinde da. … Es waren diese Geschichten von den Menschen vor Ort, die unsere Pilgertour im vergangenen Sommer so wertvoll gemacht haben. Wir hatten in den Dörfern herzliche Begegnungen, die zeigten, dass es dort noch kirchliches Leben gibt, dass die Kirche noch im Dorf ist.“

Enthalten im Kalender sind unter anderem die Kirchen in Altenburg, Schielo, Stackelitz, Mehringen, Gerlebogk und Crüchern. Aber auch St. Johannes und Paulus in Moritz bei Zerbst (Foto). Die Kirchengemeinde Moritz-Schora war erst im vergangenen Jahr von der Evangelischen Kirche Mitteldeutschlands zur anhaltischen Landeskirche gewechselt

Die Dorfkirchen - sie sollen in diesem Kalender gewürdigt werden. In all ihren Eigenheiten, ihrer Schönheit und immer in ihrer Verbundenheit mit dem Ort.

„Die Kirche bleibt im Dorf“ hieß die Sommeraktion, bei der große Banner an vielen anhaltischen Gotteshäusern hingen. Pressesprecherin Susanne Reh macht sich in der Einleitung zum Kalender Gedanken darüber, woher der Spruch kommt, dass die Kirche im Dorf gelassen werden sollte: „…Es wird viele geben, die darauf sofort eine Antwort haben. Ich hatte sie nicht und war überrascht auf welche Erklärungen ich bei den Recherchen stieß. Da ging es unter anderem um Prozessionen, die aus Platzgründen aus den Orten herausführten. Was nicht alle gut fanden und monierten, dass die Kirche ins Dorf gehöre. ... Die Dorfkirchen - sie sollen in diesem Kalender gewürdigt werden. In all ihren Eigenheiten, ihrer Schönheit und immer in ihrer Verbundenheit mit dem Ort."

Der Kalender wird 6,50 Euro kosten. Bestellt werden kann er bei der Evangelischen Landeskirche Anhalts. Die Auslieferung soll in der ersten Novemberhälfte beginnen.

Autor:

Susanne Reh

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