Vor 25 Jahren: Diakonisches Werk war Vorreiter in Anhalt

Mit einem Aktionstag feiert das Diakonische Werk im Kirchenkreis Zerbst am 9. September sein 25-jähriges Bestehen. Im und vor dem Gelände, der Schloßfreiheit 7, und am Bartholomäi-Kirchplatz wird von 11 bis 17 Uhr ein Fest der Begegnung gefeiert. Besucher können sich über die Dienste der Diakone informieren und werden zum Mitmachen eingeladen.
Im Jubiläumsjahr möchte sich das Zerbster Werk auch vergegenwärtigen, dass Diakonie als Lebens- und Wesensäußerung der evangelischen Kirche in den Städten und Dörfern konkret und erfahrbar bleibt, teilte Dietrich Landmann, Sozialdiakon und Leiter des Diakonischen Werks, mit.
War schon in den 1980er-Jahren in Zerbst die erste Anhaltische Kreisdiakoniestelle zu DDR-Zeiten entstanden, befasste sich der Kirchenkreis nach der Wende als erster in Anhalt mit der Gründung eines Kreisdiakonischen Werkes. Ein Arbeitskreis des Pfarrkonventes hatte die Übernahme der Rechtsträgerschaft über die diakonischen Dienste vorbereitet. Dabei galt es auch, die zum Teil erheblichen Bedenken zu überwinden. Viele Kirchengemeinden hatten Angst, sich zu überfordern, erinnert sich Landmann.
Als am 26. September 1992 die Kreissynode in St. Trinitatis zusammentrat, war keineswegs sicher, ob sich ausreichend Gemeinden zur Mitgliedschaft bereitfinden würden. Nach zweieinhalb Stunden war es geschafft: 32 Gemeinden des Kirchenkreises, reichlich die Hälfte, erklärten ihre Mitgliedschaft. In der Folgezeit traten alle Kirchengemeinden dem Werk bei.
25 Jahre später ist der Verein etabliert: Mit derzeit 75 hauptamtlichen und rund 30 ehrenamtlichen Mitarbeitern ist das Diakonische Werk in der Alten- und Krankenpflege, in der Behindertenhilfe, in der Unterstützung von Migranten, in der Kinder-, Jugend– und Familienhilfe engagiert und leistet Sozialarbeit zur Verminderung von Armut und Ausgrenzung. (G+H)

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Online-Redaktion aus Weimar

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