Schau: 500 Jahre evangelisches Schlesien

Zerbst – Über 500 Jahre evangelisches Leben in Schlesien informiert vom 4. bis 31. Oktober in der Trinitatiskirche eine Ausstellung mit dem Titel »Kirchfahrer, Buschprediger, betende Kinder«. Sie ist Teil einer deutsch-polnischen Wanderausstellung, die das Schlesische Museum in Görlitz im Vorfeld des Jubiläums 2017 erstellte, und informiert über die Entwicklungen in Schlesien vom Reformationsjahrhundert über die Zeit der Industrialisierung, die Kriege des 20. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Thematisiert wird auch die Stellung des Protestantismus heute im überwiegend katholischen Polen.
Seit den 1520er-Jahren breitete sich die Lehre Martin Luthers auch in Schlesien aus. Bis zum Ende des 16. Jahrhunderts waren drei Viertel der Gemeinden Schlesiens evangelisch geworden. Im Zuge der Gegenreformation konnte sich dort der Protestantismus behaupten, auch wenn große Teile der Bevölkerung im Dreißigjährigen Krieg – teils gewaltsam – zum Katholizismus zurückgeführt wurden. Die im Westfälischen Frieden 1648 garantierten drei Friedenskirchen bildeten die Basis für eine Konsolidierung der lutherischen Konfession. (G+H)

Eröffnung am 4. Oktober, 17 Uhr, mit einem Vortrag von Norbert Pietsch, dazu schlesische Melodien und Kirchenlieder

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Online-Redaktion aus Weimar

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