Katrin Bohn, Architektik
ESSBARES MÜHLHAUSEN - PFLÜCKEN ERLAUBT
WIE AUS STÄDTISCHEN GRÜNFLÄCHEN PRODUKTIVE GÄRTEN WERDEN
Woher kommen die Zutaten für unsere Mahlzeiten und wie werden sie angebaut?
Dieses Thema wird vielen Menschen immer wichtiger. Weil die Zahl der Menschen mit Allergien und Unverträglichkeiten steigt, weil wir von Lebensmittelskandalen hören, von Wasserknappheit und Transportkilometern. Andererseits haben es einheimische Gemüsegärtnereien, Bäcker und Fleischer schwer, mit Massenware in den Supermärkten zu konkurrieren. All diese Themen kommen zusammen im noch jungen Konzept der „Essbaren Städte“. Unsere Autorin, Katrin Bohn, eine geborene Mühlhäuserin, beschäftigt sich seit über 20 Jahren mit nachhaltiger Stadtplanung. Ihr Konzept der „Nahrungsproduktion in Stadtlandschaften" wird international angewendet, beforscht und unterrichtet. Die „Essbare Stadt“ verwandelt öffentliche Grünflächen in nutzbare Gärten, in denen Einwohner Gemüse, Obst und Kräuter anbauen und ernten dürfen. Aber funktioniert das Konzept auch in kleinen Städten?
Autor:EKM |