Der alte Kontinent Europa kommt ins Schwimmen. Autor Daniel Marwecki wagt sich als einer der ersten an die Analyse: In den Trümmern der Kriege in Gaza und der Ukraine zeichneten sich die Konturen einer neuen Welt ab. Donald Trump sei der westliche Abstiegsmanager, der die USA von einem Imperium zurück in einen Nationalstaat verwandelt.Europa stolpere ahnungslos in die neue, multipolare Welt hinein. Im Schatten all dessen entfalte die Dekolonisation – verspätet – ihre Wirkung.
Was ist und in welcher Lage befindet sich das geopolitische Europa? Was kann es jetzt, was soll es morgen können – sozial, rechtlich, ökonomisch, ökologisch und vor allem auch militärisch? Wie kommt es vom unkontrollierten Driften ins souveräne Steuern? Diese Fragen greift die Veranstaltung in Kooperation mit Prof. Dr. Sophia Hoffmann und der Forschungsgruppe Sicherheitskapitalismus an der Universität Erfurt auf.
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Dr. Daniel Marwecki forscht mit „Absolution? Israel und die deutsche Staatsräson" (2020, dt. 2024) und „Die Welt nach dem Westen. Über die Neuordnung der Macht im 21. Jahrhundert" (2025)am Puls der Zeit. Der Politikwissenschaftler lehrt Internationale Beziehungen an der Universität Honkong.
„Endlich ein deutscher Politikwissenschaftler, der es fertigbringt, Deutschland – und den Westen – von außen zu sehen."
Tobias Haberkorn, Herausgeber Berlin Review of Books
„Marwecki vollbringt das Kunststück, den westlichen Abstieg nicht als Untergangsgeschichte zu erzählen. Frei von Phrasen und Illusionen, stiftet die Lektüre nicht nur reiche Erkenntnis – sie macht auch Mut."
Per Leo, Historiker
Autor:EKM |