„Morgen des Grauens“
Mauer am Frauentorfriedhof eingestürzt
- hochgeladen von Uwe Kraus
Anwohner berichten von Krach, als wenn ein Helikopter einen riesigen Container aus großer Höhe hat fallen lassen. Es sei ein „Morgen des Grauens“ gewesen.
Von Uwe Kraus
In Zerbst ist am 21. Juli in den Morgenstunden ein Teil der Einfriedungsmauer des Frauentorfriedhofes eingestürzt. Menschen wurden dabei nicht verletzt. Es entstand aber erheblicher Sachschaden. Zwei PKW wurden beschädigt. Die Landeskirche und das Regionalpfarramt Zerbst kümmern sich um möglichst schnelle Schadensregulierung durch die Versicherung. Darüber hinaus wird die Einsturzstelle gesichert und der Schutt durch die Stadt Zerbst beseitigt.
Eingestürzt ist die Mauer im Bereich Worthen auf einer Länge von 30 bis 40 Metern. Der zuständige Pfarrer Albrecht Lindemann sagt, Ursache für den Einsturz sei vermutlich das Alter der Mauer. Möglicherweise hat sich der Baum, der direkt an der Mauer wächst, durch den Wind in den vergangenen Tagen mehr bewegt. Dadurch sei die Mauer noch instabiler geworden. Aber das seien Mutmaßungen. Dass die Mauer saniert werden müsse, war der Gemeinde klar. Es sei bereits an einem Konzept gearbeitet worden.
Die auf der Innenseite im Bereich der Gräber stehenden Epitaphe und Grabplatten sind teilweise zerstört bzw. umgestürzt. Eine Steinmetzfirma ist beauftragt, Platten und kleiner Einzelteile zu bergen und zu sichern. Sie werden geschützt auf dem Frauentorfriedhof gelagert, heißt es aus dem Landeskirchenamt in Dessau.
Autor:Uwe Kraus |
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