Umbettung hat begonnen

Dessau-Roßlau (red) – Die Umbettung von zehn Mitgliedern der Fürstenfamilie von Anhalt, die auf dem Friedhof im Stadtteil Ziebigk begraben liegen, hat Anfang April
begonnen. Sie sollen zu einem noch nicht bekannten Zeitpunkt in einer Gruft in der Marienkirche beigesetzt werden, wo schon weitere Familienmitglieder ruhen. Darauf einigten sich die Familie, die Stadt Dessau-Roßlau, die Landeskirche Anhalts und das Land Sachsen-Anhalt im Januar (siehe Nr. 3, S. 9).
Ursprünglich waren die Askanier in einem 1898 vollendeten Mausoleum beigesetzt worden, das 1947 enteignet wurde. Dort waren nach 1945 die Särge geplündert und die Toten geschändet worden. Dem Ziebigker Pfarrer gelang es 1958, die Toten auf dem Friedhof in Einzelgräbern zu beerdigen. Grabsteine oder ein Gedenkstein durften nicht aufgestellt werden. Das Mausoleum steht heute aus baulichen Gründen für eine Wiederbeisetzung nicht zur Verfügung.

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Online-Redaktion aus Weimar

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