Dagmar Kulosa organisiert  den Kirchenauftritt mit
Bufdi  in Burg

Dagmar Kulosa freut sich über Gäste am Kirchenpavillon
  • Dagmar Kulosa freut sich über Gäste am Kirchenpavillon
  • Foto: Renate Wähnelt
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Eine spannende Zeit erlebt Dagmar Kulosa gerade. Die 49-Jährige arbeitet im Bundesfreiwilligendienst (BFD) beim Kirchenauftritt auf der Landesgartenschau in Burg bei Magdeburg.
Von Renate Wähnelt

In die Nähe zur Kirche hat die Biologin geheiratet: Ihr Mann ist Pfarrer in Magdeburg und machte sie auf die beiden BFD-Stellen aufmerksam, die der Kirchenkreis Elbe-Fläming als Organisator des Kirchenauftritts zu besetzen hatte. Eine wunderbare Chance für die vierfache Mutter, wieder außerhalb von Haushalt, Familie und Ehrenamt in der eigenen Kirchengemeinde etwas zu tun zu haben, hauptamtlich.
Noch bis zum Dezember lernt Dagmar Kulosa nun viele Menschen kennen, auch wenn ihre Aufgaben vorwiegend im Büro zu erledigen sind. »Ich erstelle zum Beispiel die Einsatzpläne für die Helfer«, erzählt sie. Allein die Gespräche mit diesen mehr als 80 Frauen und Männern unterschiedlicher Konfessionen empfindet sie als sehr bereichernd. »Es wurde mir dadurch bewusst, dass für die Adventisten ja der Sonnabend der Gottesdienst-Tag ist. Und es ist spannend zu erfahren, wie viel uns verbindet und was uns unterscheidet«, stellt Dagmar Kulosa fest. Freilich ist sie sich bewusst, dass sich wohl nur solche Ehrenamtlichen auf ein ökumenisches Projekt wie den Kirchenauftritt auf der Laga einlassen, die vor allem das Verbindende sehen wollen.
»Allein, dass Burg so viele Ehrenamtliche gewinnen konnte, finde ich beeindruckend«, sagt sie. Und blickt gespannt auf Erfurt, wo in drei Jahren die Kirchen auf der Buga vertreten sein können. Gesprächsangebote bei Kaffee und Kuchen wie auf der Laga sollten in der größeren Stadt auch drin sein, findet sie. Und erzählt von der bayrischen Laga, die sie gerade in Würzburg besuchte, woher sie stammt: »Ein Kirchenauftritt ohne Personal, ein ganz kleiner Andachtsraum ohne christliche Symbole – wir in Burg wollen doch christliche Inhalte vermitteln.«
Dabei hilft Dagmar Kulosa auf vielfältige Weise, nicht nur im Büro, sondern auch am Pavillon: Material nachfüllen, aufbauen und wegräumen, dies und jenes reparieren, mit Besuchern reden. Durchweg auf positive Resonanz stößt sie dabei.
Aber ganz in kirchliche Dienste treten möchte Dagmar Kulosa nicht, sondern wieder zurück in ihren Beruf. Sie ist auf Stellensuche, denn inzwischen brauchen die Kinder sie nicht mehr so nötig. »Irgendwann finde ich eine Stelle, die zu mir passt«, blickt sie bei aller Freude am gegenwärtigen Tun in die Zukunft.

www.kirchen-landesgartenschau-burg.de

Autor:

Online-Redaktion aus Weimar

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